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Mittwoch, 3. September 2014

Mühsam ernährt sich das Eichhörnchen

Inzwischen sind auch die Fenster eingesetzt und auch die Terrassentür ist eingebaut. Nun warte ich -ungeduldig,  wie ich nunmal bin - auf meine Dachfenster und natürlich auf die Eindeckung.




Auch der L-Block rechts neben uns wurde damit noch nicht ausgestattet.



Momentan wird der L-Block links neben uns hochgezogen und am N-Block, der bereits seit längerer Zeit Dach und Dachfenster besitzt, wird an der Fassade gearbeitet.



Was mir zu meinem Glück fehlt wäre so etwas wie ein Bauzeitenplan.

Freitag, 1. August 2014

Der Countdown läuft - noch 152 Tage

Im Augenblick finde ich das Geschehen auf der Baustelle sehr interessant, auch wenn  es über MEIN zukünftiges Haus noch immer nichts zu berichten gibt. Unser Block steht ganz offensichtlich an vorletzter Stelle auf dem Bauplan, denn scheinbar arbeitet man sich von außen nach innen vor.

Heute konnte man bereits sehen, dass die Einschalung für die Bodenplatten des Blocks rechts neben unserem vorgenommen wird.



Links daneben unser Fleckchen Erde ...



Und erst, wenn man viel weiter nach links blickt, wird es richtig interessant:






Aber auch für mich gibt es Hoffnung - zumindest, wenn man dem Horoskop der örtlichen Klatschpresse Glauben schenken darf. In meinem steht namlich für August und September folgendes:



In diesem Sinne allen einen schönen Freitag.

Dienstag, 1. April 2014

Schönes Wetter und sonst nichts

Nichtstun ist besser als mit viel Mühe nichts schaffen.

Klingt dieser Satz nicht weitaus positiver als mein gestriger Eintrag? Ja, ich weiß natürlich, dass es nichts an der Situation ändert, wenn ich die augenblickliche Lage in schöne Worte verpacke, aber es liest sich doch viel netter als das Verb „warten“ – auch genannt: Schadenfreude des Schicksals.

Falls Sie - ja, genau Sie - über Geduld verfügen, herzlichen Glückwunsch! Ich beneide Sie, denn Ihnen gehört die Welt. Glauben Sie mir, ich bemühe mich redlich mit Ihnen mitzuhalten, aber vermutlich bin ich einfach nicht dafür geschaffen in vollen Wartezimmern zu hocken und gelassen in Zeitschriften zu blättern oder aber freundlich zu lächeln, während die Kunden vor mir an der Supermarktkasse unbedingt ALLE mit Kleingeld bezahlen wollen, auch wenn es letztendlich doch nicht reicht und sie den Schein zücken müssen.

Schließlich geht es hier um mein zukünftiges Heim – um mein Zuhause. Um das Gefühl von Vertrauen und Sicherheit. Um den Ort, an dem man sich fallen lassen kann und sich ungefragt etwas zu trinken aus dem Kühlschrank holt.

Natürlich ist Zuhause eigentlich kein fester Ort. Zuhause ist ein Gefühl, dass man an jeden Platz dieser Welt mitnehmen kann. Zuhause ist die Gewissheit, dass es Menschen gibt, die immer da sind, komme was wolle. Dennoch mutet es sicher seltsam an, wenn ich mitten im Winter mit Familie und Hund auf irgendeinem Parkplatz mein Zelt aufschlage, nur weil Zuhause kein fester Ort ist und das Haus noch immer nicht steht.

Und meine Ungeduld würde sich schon mindern lassen, wenn ich eine Schaufel oder gar einen Bagger im Baugebiet sehen würde. Vielleicht noch ein Mensch in Arbeitsanzug und Helm, der beides bedienen kann. Ich bin doch ganz bescheiden, finde ich. Ein kleiner Funken Hoffnung reicht mir doch schon.

Aber vielleicht gibt uns das Leben immer genau das, was wir glauben, nicht aushalten zu können. Bis wir es dann doch überleben.

Euch allen einen schönen Dienstag.