Inzwischen sind auch die Fenster eingesetzt und auch die Terrassentür ist eingebaut. Nun warte ich -ungeduldig, wie ich nunmal bin - auf meine Dachfenster und natürlich auf die Eindeckung.
Auch der L-Block rechts neben uns wurde damit noch nicht ausgestattet.
Momentan wird der L-Block links neben uns hochgezogen und am N-Block, der bereits seit längerer Zeit Dach und Dachfenster besitzt, wird an der Fassade gearbeitet.
Was mir zu meinem Glück fehlt wäre so etwas wie ein Bauzeitenplan.
Baublog über den Neubau unseres Vista-Reihenhauses 2014 mitten im Herzen des Ruhrgebiets. Seid dabei und begleitet uns mit diesem Reihenhausblog auf unserem Weg zum Ziel.
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Mittwoch, 3. September 2014
Dienstag, 27. Mai 2014
Manche TV-Serien treiben mir den Angstschweiß auf die Stirn
Ein Haus ohne Mängel gibt es nicht. Das wird einem
angehenden Neubau-Besitzer nahezu täglich unter die Nase gerieben. Ganze
TV-Serien weiden sich an der Verzweiflung von Bauherren (und Bauherrinnen) und
versprechen Abhilfe.
Im Großen und Ganzen ist mein persönlicher Bedarf an
Katastrophen vor dem offiziellen Baustart bereits gedeckt gewesen, aber
vermutlich hindert dieser Umstand Murphy nicht an weiteren kleinen Attentaten. Es
gibt Baumängel und Bauschäden, die mein Freund Murphy sich sicher noch zu
Nutzen machen wird.
Wo der Unterschied liegt?
Wenn zum Beispiel aufgrund einer Undichtheit am Gebäude
Wasser ins Haus hinein läuft, führt dies zu einem Bauschaden. Ein Baumangel
liegt bereits vor, wenn es einen Unterschied zwischen der geschuldeten und der
erbrachten Leistung gibt.
Deshalb haben wir einen TÜV-Prüfer geordert, der uns bei der
Vorabnahme begleitet. Außerdem steht uns ein Gutachter zur Seite, der mit uns
die einzelnen Gewerke abnimmt (sofern wir, wie vertraglich vereinbart,
Gelegenheit dazu vor jeder Zahlung bekommen). Diesen Gutachter haben wir uns
privat besorgt, während der TÜV-Prüfer ein Sonderwunsch auf der Liste des
Bauträgers war. Im Augenblick kommt keiner von beiden zum Zuge, denn wir sind
ja noch nicht einmal bis zur Bodenplatte vorgedrungen.
Aber ich habe gestern erfahren, dass aus Almöhis
Gipfeltreffen das ostfriesische Flachland geworden ist. Die Berge wurden/werden
abtransportiert. Anschauen konnte ich mir das Geschehen jedoch nicht
persönlich, da ich mit meinem Wagen einen Werkstatt-Termin hatte. Fotos gibt es
dementsprechend auch erst wieder in ein paar Tagen. Wann genau ich zur
Baustelle hinkomme, weiß ich leider noch nicht. Schätzungsweise erst am
Freitag. Vielleicht nehme ich dann zwei Tassen und eine Thermoskanne Kaffee mit
und halte mit meiner zukünftigen Nachbarin den ersten Kaffeeklatsch.
In diesem Sinne, allen einen schönen Dienstag.
Mittwoch, 2. April 2014
Sag den Problemen, ich komme nach dem Frühstück. Aber sie brauchen nicht auf mich zu warten.
Ist dieses Wetter nicht herrlich? Sonnenschein, blauer Himmel und Temperaturen von gut 20 Grad. Und das ist nicht als Aprilscherz gemeint. Im letzten Jahr hatten wir am 1. April gerade mal Temperaturen im einstelligen Bereich. 2014 ist alles anders – besser, wie ich finde. Endlich mal wieder ein richtiger Frühling.
Ich möchte diesen schönen Auftakt nicht sofort wieder verderben, aber mir liegt auf der Zunge, darauf hinzuweisen, dass so ein Rohbau bereits fix und fertig stehen könnte - nur mal angenommen, man hätte kurz nach der Vertragsunterzeichnung mit dem Bau begonnen. Er würde vermutlich auch schon stehen, wenn man etwas länger gewartet hätte - sogar dann, wenn das Zögern beinahe ein Vierteljahr gedauert hätte … Aber es ist immer zu früh um aufzugeben, deshalb warte ich weiter.
Vermutlich hatte ich noch nie so leere und aufgeräumte Schränke, da ich die letzten Monate bereits damit zugebracht habe, auszumisten. Verschwunden sind alle Küchengeräte, die niemals ein Mensch benutzt hat, ebenso die Kleidung, von der man immer gehofft hat, man passt irgendwann noch einmal hinein. Leider habe ich seit der Aussonderung etwa 10 kg abgenommen und könnte genau jene Kleidungsstücke wieder wunderbar tragen … Aber egal. Was weg ist, ist weg.
Auch ein großer Teil der Sammlung „kann man vielleicht noch einmal gebrauchen“ ist schon in einem großen Container abgeholt worden. Offen gestanden gefällt mir diese Leere und Ordnung wirklich gut. Zumindest die in den Schränken. In der Wohnung selbst stapeln sich in jeder - nicht direkt einsehbaren - Ecke Kisten und Kartons mit Dingen, die für das neue Haus bestimmt sind. Neue Töpfe, Pfannen, die beste Kaffeemaschine der Welt, Wasserkocher, Toaster, Badartikel … Ja, ich habe mein neues Haus beinahe schon eingerichtet und vermutlich würde ich sogar schon die Möbel kaufen, wenn … ja, wenn da nicht der kleine unbedeutende Umstand wäre, dass es überhaupt noch kein Haus gibt.
Habe ich eigentlich schon erwähnt, dass ich seit einigen Monaten Bereitstellungszinsen zahlen darf? Von dem Geld könnte ich mir jeden Monat einen Esszimmerstuhl kaufen, oder ein edles Kaffeeservice, oder gar eine schicke Lampe. Wenn ich zwei Monate spare, wäre sogar der dazugehörige Tisch kostengünstig möglich. Vielleicht ist es ja ganz gut, dass ich diese Summe monatlich mit tränenden Augen meiner Bank in den Rachen werfe. Was sollte ich auch mit einem Esszimmerstuhl – so ohne Esszimmer, oder einer Lampe - ganz ohne Decke, an die ich sie montieren könnte?
Und eines Tages sagt die Stimme deines Herzens klar und deutlich »Jetzt!«, und nichts und niemand kann dich aufhalten (Wer diesen Spruch von sich gab, der kannte unsere Stadtverwaltung nicht).
Euch allen einen schönen Mittwoch!
Dienstag, 25. März 2014
Näheres über das geplante Eigenheim
Dieser Blog wurde erst 11 Monate nach dem ersten Kontakt mit dem Bauträger erstellt, daher gibt es keine speziellen Eintragungen über Planung, Genehmigungen oder den Notartermin. Einige Dinge, die in diesem Zeitraum geschehen (oder auch nicht geschehen) sind, werde ich sicher in den diversen Posts erwähnen, aber teilweise nicht näher darauf eingehen. Ich hoffe, dass man sich dennoch ein recht gutes Bild von uns, unseren Erfahrungen und dem Bau unseres Hauses machen kann. Nun aber ein wenig mehr Details zu unserem zukünftigen Haus:
Unser zukünftiges Haus wird ein Fertighaus in Massivbauweise. Klingt seltsam? Dachte ich anfangs auch. Aber tatsächlich ist es so, dass ein bestimmter technischer Stand erlaubt, den Begriff Massivbau verwenden zu können.
Die vorgefertigten Bauteile eines Hauses können auch aus Leichtbeton oder Ziegeln hergestellt oder auf der Baustelle später mit Beton vergossen werden. Die Bauteile bestehen dann aus massiven Baustoffen und trotzdem werden die Häuser in Bauteilen "fertig" geliefert und nur noch zusammengesetzt. Der Begriff Fertighaus in Massivbauweise lässt sich so also erklären.
Unser zukünftiges Haus wird außerdem ein Reihenmittelhaus mit einem kleinen Garten und einem Stellplatz vor dem Haus. Einen Keller wollen wir nicht. Nun, WIR ist vielleicht nicht ganz der richtige Ausdruck – ICH will ihn nicht. Nicht mehr. Denn in meiner Familie gibt es weitaus weniger Jäger als Sammler, weshalb wir bereits einen kompletten Mischcontainer befüllt haben, nur um wenigstens schon einmal einen Teil jener Dinge zu entsorgen, die man „vielleicht noch einmal gebrauchen“ könnte.
Unser zukünftiges Haus ist ein so genanntes „Haus von der Stange“. Typischer Reihenhaus-Grundriss (EG = Küche, Wohn-/Esszimmer, Gäste-WC, 1. OG = Zwei Zimmer, Bad und ausgebautes DG mit begehbarem Kleiderschrank). Groß genug für 4 Personen und Hund - klein genug um Vollzeitjob, Putzen, Kochen und Gartenarbeit unter einen Hut zu bekommen. Und das selbst dann noch, wenn man später kurz vor der Rente steht. Außerdem machte das Preis-Leistungsverhältnis einen optimalen Eindruck und dieses Haus blieb mir nach der ersten Besichtigung im Jahr 2010 in Erinnerung. Dazu muss ich erklärend hinzufügen, dass ich mir gefühlte 220 Häuser (sowohl bestehende als auch Neubauten) in den letzten Jahren angeschaut habe und immer irgendetwas zu bemängeln hatte.
Bevor wir uns mit dem Vertriebsleiter in Verbindung setzten, holten wir uns Kundenmeinungen ein, sprachen mit Käufern aus verschiedenen Baugebieten, die bereits eingezogen waren, und bekamen immer nur ausgesprochen Positives zu hören. Natürlich gab es auch mal Mängel an Häusern, doch diese waren immer vollkommen unbürokratisch und ohne großen Zeitaufwand vom Bauträger auch im Nachhinein beseitigt worden. Da wir keine nennenswerten Haken finden konnte, schlugen wir zu.
Den Namen des Unternehmens und auch die Grundrisse unseres Hauses findet ihr H I E R.
Unser Haus fällt unter die Bezeichnung Vista M (110 qm Wohnfläche, drei Zimmer, Küche, Bad und Gäste WC sowie ein großzügiges Dachstudio).
Unser zukünftiges Haus wird ein Fertighaus in Massivbauweise. Klingt seltsam? Dachte ich anfangs auch. Aber tatsächlich ist es so, dass ein bestimmter technischer Stand erlaubt, den Begriff Massivbau verwenden zu können.
Die vorgefertigten Bauteile eines Hauses können auch aus Leichtbeton oder Ziegeln hergestellt oder auf der Baustelle später mit Beton vergossen werden. Die Bauteile bestehen dann aus massiven Baustoffen und trotzdem werden die Häuser in Bauteilen "fertig" geliefert und nur noch zusammengesetzt. Der Begriff Fertighaus in Massivbauweise lässt sich so also erklären.
Unser zukünftiges Haus wird außerdem ein Reihenmittelhaus mit einem kleinen Garten und einem Stellplatz vor dem Haus. Einen Keller wollen wir nicht. Nun, WIR ist vielleicht nicht ganz der richtige Ausdruck – ICH will ihn nicht. Nicht mehr. Denn in meiner Familie gibt es weitaus weniger Jäger als Sammler, weshalb wir bereits einen kompletten Mischcontainer befüllt haben, nur um wenigstens schon einmal einen Teil jener Dinge zu entsorgen, die man „vielleicht noch einmal gebrauchen“ könnte.
Unser zukünftiges Haus ist ein so genanntes „Haus von der Stange“. Typischer Reihenhaus-Grundriss (EG = Küche, Wohn-/Esszimmer, Gäste-WC, 1. OG = Zwei Zimmer, Bad und ausgebautes DG mit begehbarem Kleiderschrank). Groß genug für 4 Personen und Hund - klein genug um Vollzeitjob, Putzen, Kochen und Gartenarbeit unter einen Hut zu bekommen. Und das selbst dann noch, wenn man später kurz vor der Rente steht. Außerdem machte das Preis-Leistungsverhältnis einen optimalen Eindruck und dieses Haus blieb mir nach der ersten Besichtigung im Jahr 2010 in Erinnerung. Dazu muss ich erklärend hinzufügen, dass ich mir gefühlte 220 Häuser (sowohl bestehende als auch Neubauten) in den letzten Jahren angeschaut habe und immer irgendetwas zu bemängeln hatte.
Bevor wir uns mit dem Vertriebsleiter in Verbindung setzten, holten wir uns Kundenmeinungen ein, sprachen mit Käufern aus verschiedenen Baugebieten, die bereits eingezogen waren, und bekamen immer nur ausgesprochen Positives zu hören. Natürlich gab es auch mal Mängel an Häusern, doch diese waren immer vollkommen unbürokratisch und ohne großen Zeitaufwand vom Bauträger auch im Nachhinein beseitigt worden. Da wir keine nennenswerten Haken finden konnte, schlugen wir zu.
Den Namen des Unternehmens und auch die Grundrisse unseres Hauses findet ihr H I E R.
Unser Haus fällt unter die Bezeichnung Vista M (110 qm Wohnfläche, drei Zimmer, Küche, Bad und Gäste WC sowie ein großzügiges Dachstudio).
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