Gestern sah ich einen Beitrag in der Sendung Lokalzeit über eine Familie, die über zwei Jahre auf den Bau ihres Hauses warten musste. Auch hier lag der Grund für die Verzögerung bei der Stadtverwaltung.
Berichtet wurde zwar von einer einzelnen Familie, es handelt sich aber um ein komplettes Baugebiet mit mehreren Hausern.
Im Mai 2014 konnten die Hausherren endlich die Grundstücke kaufen und inzwischen stehen dort die Rohbauten - sogar mit Keller. Mein Mann und ich haben uns nur angesehen und uns unseren Teil gedacht.
Zweiunddreißig LKW-Ladungen Erdreich mussten vor dem Baustart abtransportiert werden. Aber vermutlich haben dort mehr Leute gearbeitet, denn wie ließe sich sonst erklären, dass dort inzwischen Rohbauten stehen, während es bei uns noch immer so aussieht:
Es sind sogar wieder Berge entstanden, wo man glaubte, dass endlich Bodenplatten entstehen würden.
Aber bekanntlich stirbt die Hoffnung zuletzt und ich setze nur noch kleine Ziele. Zum Beispiel wage ich zu hoffen, dass im August vielleicht schon Bodenplatten liegen und nicht erst im Oktober. Könnte ja sein ... vielleicht ... eventuell.
Baublog über den Neubau unseres Vista-Reihenhauses 2014 mitten im Herzen des Ruhrgebiets. Seid dabei und begleitet uns mit diesem Reihenhausblog auf unserem Weg zum Ziel.
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Sonntag, 20. Juli 2014
Mittwoch, 2. Juli 2014
Mein Bagger ist weg.
Mein Bagger ist weg.
Ich war heute kurz an der Baustelle und habe mit Entsetzen festgestellt, dass mein Lieblingsbagger fort ist. Dafür steht dort ein Neuer, der ist zwar nicht halb so schön, wie der vorherige, aber er hat noch einen Kumpel zur Unterstützung mitgebracht. Zwei Bagger - das klingt ja schon einmal nach mehr - mehr Leistung, mehr Bauarbeiter, mehr ... nun, wir werden sehen.
Nachdem ich in meinem letzten Beitrag ein Foto eingestellt habe, auf dem Bauarbeiter Tic Tac Toe spielen, muss ich das heute richtig stellen. Unsere Arbeiter würden so etwas selbstverständlich niemals machen. Sie spielen NICHT Tic Tac Toe!
Die vorbereiteten Bodenplatten sind auf den ersten Blick unverändert. Auf den zweiten Blick sieht man grüne Punkte. Aber viel mehr sehe ICH erst einmal nicht (abgesehen von den Mikado-Rohren auf dem Haufen).
Nun vergleiche ich - der absolute Bau-Laie - ein anderes Baugebiet mit vorbereiteten Bodenplatten und was fällt mir da auf?
Es stecken diverse Rohre und Leitungen im Schotter, die vermutlich auch irgendwohin führen.
Da stellt sich mir doch gleich die Frage: Warum stecken bei uns keine Rohre drin? Und falls noch welche hineingesteckt werden ... wo enden diese dann? Im Schotter? Im Nirgendwo? Oder haben wir ein Plumpsklo bestellt? Eventuell macht man auch die bereits vorbereiteten Stellen wieder auf, verlegt die Kanalisation etc und fängt dann wieder von vorn an, die Bodenplatten vorzubereiten.
So rein von MEINER Logik ist da irgendwo ein Fehler drin. Ich baue ja auch nicht erst das Erdgeschoss und mache nachträglich den Keller drunter, oder?
In diesem Sinne allen einen schönen Mittwoch.
Ich war heute kurz an der Baustelle und habe mit Entsetzen festgestellt, dass mein Lieblingsbagger fort ist. Dafür steht dort ein Neuer, der ist zwar nicht halb so schön, wie der vorherige, aber er hat noch einen Kumpel zur Unterstützung mitgebracht. Zwei Bagger - das klingt ja schon einmal nach mehr - mehr Leistung, mehr Bauarbeiter, mehr ... nun, wir werden sehen.
Nachdem ich in meinem letzten Beitrag ein Foto eingestellt habe, auf dem Bauarbeiter Tic Tac Toe spielen, muss ich das heute richtig stellen. Unsere Arbeiter würden so etwas selbstverständlich niemals machen. Sie spielen NICHT Tic Tac Toe!
Sie spielen Mikado.
Die vorbereiteten Bodenplatten sind auf den ersten Blick unverändert. Auf den zweiten Blick sieht man grüne Punkte. Aber viel mehr sehe ICH erst einmal nicht (abgesehen von den Mikado-Rohren auf dem Haufen).
Nun vergleiche ich - der absolute Bau-Laie - ein anderes Baugebiet mit vorbereiteten Bodenplatten und was fällt mir da auf?
Es stecken diverse Rohre und Leitungen im Schotter, die vermutlich auch irgendwohin führen.
Da stellt sich mir doch gleich die Frage: Warum stecken bei uns keine Rohre drin? Und falls noch welche hineingesteckt werden ... wo enden diese dann? Im Schotter? Im Nirgendwo? Oder haben wir ein Plumpsklo bestellt? Eventuell macht man auch die bereits vorbereiteten Stellen wieder auf, verlegt die Kanalisation etc und fängt dann wieder von vorn an, die Bodenplatten vorzubereiten.
So rein von MEINER Logik ist da irgendwo ein Fehler drin. Ich baue ja auch nicht erst das Erdgeschoss und mache nachträglich den Keller drunter, oder?
In diesem Sinne allen einen schönen Mittwoch.
Samstag, 28. Juni 2014
Schlüsselfertig bauen heißt, dass der Bauherr bei Schlüsselübergabe völlig FERTIG ist.
Das schöne Wochenende wünsche ich allen Leserinnen und Lesern
mal gleich am Anfang meines Posts. Sicher ist sicher.
Wie versprochen war ich heute auf der Baustelle. Natürlich arbeitete
von den beiden Bauarbeitern, die noch am Dienstag anwesend waren, nicht mal die
Hälfte. Aber man hat es tatsächlich geschafft, die fünfte Bodenplatte
vorzubereiten – innerhalb von VIER
Tagen.
WAHNSINN!!!
Es ist ja nicht so, als kenne ich niemanden, der auf dem Bau
arbeitet. Diese Personen bedenke ich nur noch mit einem finsteren Blick, wenn
ich ihnen begegne. Schließlich gibt es keinen einzigen blöden Spruch mehr, den
ich nicht mindestens schon drei Mal von ihnen zu hören bekommen habe. Einschließlich
des Satzes: wenn wir den Auftrag bekommen hätten, wärst du schon eingezogen. Sehr lustig, wirklich seeeehr sehr lustig.
Ich lese allerdings auch häufiger mal verschiedene andere
Baublogs und ich fahre täglich an Baustellen vorbei, auf denen Häuser
entstehen. Eigentlich müsste der Satz lauten: ich fahre täglich an Baustellen
vorbei, auf denen bereits Häuser entstanden SIND. Und zwar in wesentlich
kürzerer Zeit als unsere Bodenplatten gerademal VORBEREITET wurden.
Nur mal so am Rande bemerkt, entstand die Bodenplatte für
eben jenen Reihenhausblock, den ich zwei Mal am Tag passiere, in sage und
schreibe 5 (in Worten: FÜNF) WERKTAGEN.
Am ersten Tag wurde die Baugrube ausgehoben, am zweiten Kies verteilt
und verdichtet, am dritten die Gräben für Streifenfundamente ausgehoben, Erdungsbänder
für den Strom eingelegt, Fundamente gegossen, die Rohre für Wasser- und
Abwasser verlegt und die Anschlüsse der Abwasserrohre an die vorbereiteten
Bodenplatten angeschlossen. Am vierten Tag wurden die restlichen Fundamente
gegossen und am fünften (nach dem Wochenende) wurden die Fundamentschalungen
und Folien entfernt, die vor zu schneller Austrocknung schützen sollten. Inzwischen
stehen dort schon Erdgeschoss und erstes Obergeschoss. Nur das Dach fehlt noch.
Bei uns hingegen sieht die Projektabwicklung wie folgt aus:
1. Phase: Begeisterung
2. Phase: Verwirrung
3. Phase: Ernüchterung
4. Phase: Massenflucht der
Verantwortlichen
5. Phase: Suche der
Schuldigen
6. Phase: Bestrafung der
Unschuldigen
7. Phase: Auszeichnung der
Nichtbeteiligten
Wir sind gerade in Phase 4 angekommen (der Bagger steht zwar
noch, aber was heißt das schon?), aber ich beschäftige mich gedanklich schon
mit Phase 5.
In Bildern ausgedrückt, beschreibt dieses hier das Geschehen
auf der Baustelle ganz gut, finde ich:
Und damit ist der Juni dann auch schon vorbei und die Bodenplatte immer noch nicht
vorhanden. Nun sind es nur noch 6 Monate
bis wir aus unserem jetzigen Haus ausziehen müssen. Vielen Dank für die vielen
mündlichen Versprechen, denen wir seit April 2013 Glauben geschenkt haben. Dass nicht ein einziges davon eingehalten
wurde / eingehalten werden konnte ist ja auch nur für UNS ein existentielles Desaster. Nicht für die
Leute, die lapidar sagten: „Nur zur Sicherheit, falls die Stadt erneut so viel
Zeit für die Baugenehmigung benötigt“.
Lieber Chung, ich glaube fast, dass Werner Wohnbau uns noch
einholt, wenn eure Baugenehmigungen in den nächsten Tagen eintrudeln. Wollen
wir wetten?
Hier noch ein paar Bilder, die aber genau so gut von
Dienstag sein könnten …
Freitag, 9. Mai 2014
Mittwoch, 7. Mai 2014
Ein Hoch auf den Fortschritt ... auf dem Baufeld
Nichts ist von einer solchen Bedeutung, dass nicht die Zukunft in der Lage wäre, es bedeutungslos zu machen.
Der Bagger ist noch da, obwohl ich bekanntlich davon abgesehen habe, ihn anzuketten. Und er schafft auch ordentlich Grünzeug vom Bauplatz. Selbstverständlich habe ich gestern noch nachgesehen. Was soll das heißen, ich bin neugierig? Ein Mann wäre vielleicht einfach nur etwas neugierig, eine Frau aber will es sofort wissen…
Vor Ort ist natürlich niemand mehr, wenn ich nach der Arbeit (den Einkäufen, der Raubtierfütterung und der Schadensbegrenzung – auch Putzen genannt) im Baugebiet eintreffe. Aber die Fortschritte konnte ich gestern dennoch sehr gut erkennen. Dabei sind erst zwei Arbeitstage vergangen, seit der Bagger auf dem Gelände abgestellt wurde.
Abgesehen von jeder Menge pinker Farbtupfer und –strichen auf verschiedenen Unkrautsorten und Holzstäben im Boden, stand auch ein so genanntes Tachymeter im vermuteten Bereich unseres vier Reihenhäuser umfassenden Blocks. Es wird also auch bereits vermessen und ich kann euch bald erzählen, worauf ich blicke, wenn ich irgendwann einmal aus den Fenstern schauen kann.
Erst ist es schwierig, dann ist es unmöglich, dann ist es passiert.
In diesem Sinne allen einen schönen Mittwoch.
Der Bagger ist noch da, obwohl ich bekanntlich davon abgesehen habe, ihn anzuketten. Und er schafft auch ordentlich Grünzeug vom Bauplatz. Selbstverständlich habe ich gestern noch nachgesehen. Was soll das heißen, ich bin neugierig? Ein Mann wäre vielleicht einfach nur etwas neugierig, eine Frau aber will es sofort wissen…
Vor Ort ist natürlich niemand mehr, wenn ich nach der Arbeit (den Einkäufen, der Raubtierfütterung und der Schadensbegrenzung – auch Putzen genannt) im Baugebiet eintreffe. Aber die Fortschritte konnte ich gestern dennoch sehr gut erkennen. Dabei sind erst zwei Arbeitstage vergangen, seit der Bagger auf dem Gelände abgestellt wurde.
Abgesehen von jeder Menge pinker Farbtupfer und –strichen auf verschiedenen Unkrautsorten und Holzstäben im Boden, stand auch ein so genanntes Tachymeter im vermuteten Bereich unseres vier Reihenhäuser umfassenden Blocks. Es wird also auch bereits vermessen und ich kann euch bald erzählen, worauf ich blicke, wenn ich irgendwann einmal aus den Fenstern schauen kann.
Erst ist es schwierig, dann ist es unmöglich, dann ist es passiert.
In diesem Sinne allen einen schönen Mittwoch.
Montag, 5. Mai 2014
Bombenstimmung im Baugebiet
Beginnen können ist Stärke, Vollenden können ist Kraft.
Nun haben wir die 19. Kalenderwoche erreicht und der Bagger ist tatsächlich vor Ort und baggert. Ich weiß das, denn ich habe Bekannte im Baugebiet wohnen, die mich freundlicherweise auf dem Laufenden halten. Und das ist gut so.
Freunde und Kollegen in meinem Umfeld sind nämlich nicht halb so freundlich. Meine strahlende Verkündung „Der Bagger ist da!“ wurde am Freitag gleich mit den Worten „Dann achte darauf, dass der Fahrer den Schlüssel nicht verliert“ kommentiert. Heute leide ich unter Fragen wie „Na, ist der Bagger schon auf den ersten Blindgänger des zweiten Weltkriegs gestoßen?“ oder „Du hast doch sicher schon davon gehört, dass es in der Region eures Baugebietes schon mehrfach zu Tagesbrüchen gekommen ist?“. Kollegen sind ein Quell der Freude – und meine sowieso.
Tausche Job!
20-Stunden-Woche, knapp 3500 Euro netto im Monat, mit tollen Projekten und wirklich netten Kollegen …
… gegen meinen.
Und war der Tag nicht dein Freund, so war er doch zumindest dein Lehrer.
In diesem Sinne allen einen schönen Wochenstart.
Nun haben wir die 19. Kalenderwoche erreicht und der Bagger ist tatsächlich vor Ort und baggert. Ich weiß das, denn ich habe Bekannte im Baugebiet wohnen, die mich freundlicherweise auf dem Laufenden halten. Und das ist gut so.
Freunde und Kollegen in meinem Umfeld sind nämlich nicht halb so freundlich. Meine strahlende Verkündung „Der Bagger ist da!“ wurde am Freitag gleich mit den Worten „Dann achte darauf, dass der Fahrer den Schlüssel nicht verliert“ kommentiert. Heute leide ich unter Fragen wie „Na, ist der Bagger schon auf den ersten Blindgänger des zweiten Weltkriegs gestoßen?“ oder „Du hast doch sicher schon davon gehört, dass es in der Region eures Baugebietes schon mehrfach zu Tagesbrüchen gekommen ist?“. Kollegen sind ein Quell der Freude – und meine sowieso.
Tausche Job!
20-Stunden-Woche, knapp 3500 Euro netto im Monat, mit tollen Projekten und wirklich netten Kollegen …
… gegen meinen.
Und war der Tag nicht dein Freund, so war er doch zumindest dein Lehrer.
In diesem Sinne allen einen schönen Wochenstart.
Freitag, 2. Mai 2014
Schau mal da, ein Bagger
Nun ist es also tatsächlich passiert - an einem Tag, an dem ich keinen Gedanken daran verschwendet habe.
Mitten im intensiven Schnibbeln der Zutaten für meinen ultimativen Nudelsalat, machte mich das Handy lautstark darauf aufmerksam, dass eine E-Mail dringend gelesen werden möchte. Kurz die Gurkenfinger an der Hose abgewischt, die Vorschau aufgerufen und umgefallen.
DER BAGGER IST DA.
Natürlich bin ich erst einmal zur Baustelle gefahren und habe ein Beweisfoto mitgebracht.
Man mag mich jetzt verrückt nennen, aber ich war wirklich versucht, den Bagger am Zaun fest zu ketten, damit er keine Chance hat, noch einmal Reißaus zu nehmen. Andererseits wäre es vermutlich nicht sonderlich arbeitsfördernd, wenn er seinen Job mit einem Zaun im Gepäck verrichten muss. Also hab ich es dann doch lieber gelassen.
Nun muss ich aber wieder ans Messer. Nein, nicht mit bösen Absichten. Mein Nudelsalat wartet - sofern unser Hund nicht die Chance genutzt und die Fleischwurst verputzt hat. Falls doch ist's auch nicht schlimm, dann fahre ich kurz zum Supermarkt. Der liegt direkt neben dem Baufeld. Und dann überzeuge ich mich gleich noch einmal davon, dass ich nicht nur von einem Bagger geträumt habe.
In diesem Sinne allen ein schönes Wochenende.
Mitten im intensiven Schnibbeln der Zutaten für meinen ultimativen Nudelsalat, machte mich das Handy lautstark darauf aufmerksam, dass eine E-Mail dringend gelesen werden möchte. Kurz die Gurkenfinger an der Hose abgewischt, die Vorschau aufgerufen und umgefallen.
DER BAGGER IST DA.
Natürlich bin ich erst einmal zur Baustelle gefahren und habe ein Beweisfoto mitgebracht.
Nun muss ich aber wieder ans Messer. Nein, nicht mit bösen Absichten. Mein Nudelsalat wartet - sofern unser Hund nicht die Chance genutzt und die Fleischwurst verputzt hat. Falls doch ist's auch nicht schlimm, dann fahre ich kurz zum Supermarkt. Der liegt direkt neben dem Baufeld. Und dann überzeuge ich mich gleich noch einmal davon, dass ich nicht nur von einem Bagger geträumt habe.
In diesem Sinne allen ein schönes Wochenende.
Montag, 28. April 2014
Baggerhaltestelle?
Heute habe ich einen kurzen Abstecher ins Baugebiet gemacht.
Natürlich gab es dort keinen Bagger zu sehen, dafür bot sich aber folgendes Bild:
Natürlich gab es dort keinen Bagger zu sehen, dafür bot sich aber folgendes Bild:
![]() |
| Warten auf den Bagger? |
Scheinbar hat sich jemand die Wartezeit auf den Bagger mit ein paar Blümchen und einem Klappstuhl gemütlich gemacht. Ich war versucht, ihm noch ein gutes Buch dazu zu legen. Schließlich habe ich mir schon mit so einigen Lektüren die letzten Monate vertreiben müssen.
Ansonsten hat sich nichts verändert. Abgesehen davon, dass die Berge langsam wieder grün werden
Ansonsten hat sich nichts verändert. Abgesehen davon, dass die Berge langsam wieder grün werden
Donnerstag, 10. April 2014
Wette verloren!
Ich habe die Wette verloren. Haushoch, wie mir scheint.
Unser Bagger ist angekommen. Zwar noch nicht ganz auf dem eigentlichen Bauplatz, sondern auf dem Nachbargelände, aber er ist da. Derzeit werden die neuen Zuwegungen und die Gasleitungen zum Baufeld vorbereitet – so die Auskunft des Bauträgers von gestern. Sobald dies erledigt ist, darf der Bagger auf das Gelände.
Ja, ich habe es nicht mehr ausgehalten und dem Bauträger gestern eine Mail geschickt, in der ich nachgefragt habe, ob es bei dem Baubeginn in der 16. KW bleibt oder es vielleicht doch Neuigkeiten gibt, von denen ich eigentlich gar nichts wissen möchte. Alles prima, alles gut und ich muss mir keine Sorgen machen.
Die Kommunikation mit der Hauptstelle unseres Bauträgers ist immer wieder sehr erfrischend und entlockt mir stets ein breites Schmunzeln bis Grinsen. Vielleicht hätte ich regelmäßig (so in etwa einmal in der Woche) dort anrufen oder ihnen eine Mail schreiben sollen, dann wäre meine Laune eventuell nie so tief gesunken. Die Ansprechpartner(-innen) sind sehr kompetent, sorgen für Lösungen eines jeden Problems, wissen auf alle – meine - noch so dämlichen Fragen eine Antwort und verlieren nie (zumindest mir gegenüber) ihren Humor, ihre Freundlichkeit und vor allem ihre Geduld.
Heute habe ich Kopfschmerzen. Das würde ich sogar noch verstehen, wenn ich gestern auf eben jenen Bagger angestoßen hätte, aber das ist gar nicht der Fall. Ich habe meinen Wartefrust zuvor ja auch nicht in Alkohol ertränkt. Alkohol konserviert, habe ich irgendwo gelesen. Wenn das stimmt, dann kenne ich ja jetzt den Grund, warum ich weder sonderlich haltbar, noch besonders geduldig bin. Die Flasche Sekt, die ich mir anfangs gekauft habe, damit ich nach der Vertragsunterzeichnung mit der Familie anstoßen kann, musste ich bereits in den Ausguss schütten. Der Inhalt war ungenießbar (vermutlich stand sie einfach zu lange auf der Fensterbank – in der Sonne).
Ich glaube ich bin irgendwie lebensuntauglich.
Manchmal beschleicht mich das Gefühl, ich wäre der einzige Mensch auf der Welt, der mit der modernen Zivilisation nicht zu Recht kommt. Es sind nicht nur die ganzen technischen Geräte, nein. Noch viel schlimmer sind die ganzen alltäglichen Dinge.
Weil ein gewisser Herr Murphy irgendwann einmal die Theorie aufgestellt hat, dass alles, was schief gehen kann, auch schief gehen wird, und sich dieses Gesetz sozusagen zu meinem Lebensmotto entwickelt hat, hätte ich vielleicht von diesem Neubau absehen sollen. Gestern habe ich mich noch nicht einmal getraut echte Freude zuzulassen, aus Angst, dass dieser Herr Murphy eventuell am selben Abend noch einmal zuschlägt.
Hatte ich eigentlich erwähnt, was ich tun werde, wenn ich die Wette verliere?
So was Dummes, durch meine Kopfschmerzen kann ich mich grad gar nicht daran erinnern.
Unser Bagger ist angekommen. Zwar noch nicht ganz auf dem eigentlichen Bauplatz, sondern auf dem Nachbargelände, aber er ist da. Derzeit werden die neuen Zuwegungen und die Gasleitungen zum Baufeld vorbereitet – so die Auskunft des Bauträgers von gestern. Sobald dies erledigt ist, darf der Bagger auf das Gelände.
Ja, ich habe es nicht mehr ausgehalten und dem Bauträger gestern eine Mail geschickt, in der ich nachgefragt habe, ob es bei dem Baubeginn in der 16. KW bleibt oder es vielleicht doch Neuigkeiten gibt, von denen ich eigentlich gar nichts wissen möchte. Alles prima, alles gut und ich muss mir keine Sorgen machen.
Die Kommunikation mit der Hauptstelle unseres Bauträgers ist immer wieder sehr erfrischend und entlockt mir stets ein breites Schmunzeln bis Grinsen. Vielleicht hätte ich regelmäßig (so in etwa einmal in der Woche) dort anrufen oder ihnen eine Mail schreiben sollen, dann wäre meine Laune eventuell nie so tief gesunken. Die Ansprechpartner(-innen) sind sehr kompetent, sorgen für Lösungen eines jeden Problems, wissen auf alle – meine - noch so dämlichen Fragen eine Antwort und verlieren nie (zumindest mir gegenüber) ihren Humor, ihre Freundlichkeit und vor allem ihre Geduld.
Heute habe ich Kopfschmerzen. Das würde ich sogar noch verstehen, wenn ich gestern auf eben jenen Bagger angestoßen hätte, aber das ist gar nicht der Fall. Ich habe meinen Wartefrust zuvor ja auch nicht in Alkohol ertränkt. Alkohol konserviert, habe ich irgendwo gelesen. Wenn das stimmt, dann kenne ich ja jetzt den Grund, warum ich weder sonderlich haltbar, noch besonders geduldig bin. Die Flasche Sekt, die ich mir anfangs gekauft habe, damit ich nach der Vertragsunterzeichnung mit der Familie anstoßen kann, musste ich bereits in den Ausguss schütten. Der Inhalt war ungenießbar (vermutlich stand sie einfach zu lange auf der Fensterbank – in der Sonne).
Ich glaube ich bin irgendwie lebensuntauglich.
Manchmal beschleicht mich das Gefühl, ich wäre der einzige Mensch auf der Welt, der mit der modernen Zivilisation nicht zu Recht kommt. Es sind nicht nur die ganzen technischen Geräte, nein. Noch viel schlimmer sind die ganzen alltäglichen Dinge.
Weil ein gewisser Herr Murphy irgendwann einmal die Theorie aufgestellt hat, dass alles, was schief gehen kann, auch schief gehen wird, und sich dieses Gesetz sozusagen zu meinem Lebensmotto entwickelt hat, hätte ich vielleicht von diesem Neubau absehen sollen. Gestern habe ich mich noch nicht einmal getraut echte Freude zuzulassen, aus Angst, dass dieser Herr Murphy eventuell am selben Abend noch einmal zuschlägt.
Hatte ich eigentlich erwähnt, was ich tun werde, wenn ich die Wette verliere?
So was Dummes, durch meine Kopfschmerzen kann ich mich grad gar nicht daran erinnern.
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