Zwei Fotos heute mal ganz ohne Kommentar.
Die Gedanken dazu überlasse ich jedem mal selbst.
Baublog über den Neubau unseres Vista-Reihenhauses 2014 mitten im Herzen des Ruhrgebiets. Seid dabei und begleitet uns mit diesem Reihenhausblog auf unserem Weg zum Ziel.
Freitag, 9. Mai 2014
Mittwoch, 7. Mai 2014
Ein Hoch auf den Fortschritt ... auf dem Baufeld
Nichts ist von einer solchen Bedeutung, dass nicht die Zukunft in der Lage wäre, es bedeutungslos zu machen.
Der Bagger ist noch da, obwohl ich bekanntlich davon abgesehen habe, ihn anzuketten. Und er schafft auch ordentlich Grünzeug vom Bauplatz. Selbstverständlich habe ich gestern noch nachgesehen. Was soll das heißen, ich bin neugierig? Ein Mann wäre vielleicht einfach nur etwas neugierig, eine Frau aber will es sofort wissen…
Vor Ort ist natürlich niemand mehr, wenn ich nach der Arbeit (den Einkäufen, der Raubtierfütterung und der Schadensbegrenzung – auch Putzen genannt) im Baugebiet eintreffe. Aber die Fortschritte konnte ich gestern dennoch sehr gut erkennen. Dabei sind erst zwei Arbeitstage vergangen, seit der Bagger auf dem Gelände abgestellt wurde.
Abgesehen von jeder Menge pinker Farbtupfer und –strichen auf verschiedenen Unkrautsorten und Holzstäben im Boden, stand auch ein so genanntes Tachymeter im vermuteten Bereich unseres vier Reihenhäuser umfassenden Blocks. Es wird also auch bereits vermessen und ich kann euch bald erzählen, worauf ich blicke, wenn ich irgendwann einmal aus den Fenstern schauen kann.
Erst ist es schwierig, dann ist es unmöglich, dann ist es passiert.
In diesem Sinne allen einen schönen Mittwoch.
Der Bagger ist noch da, obwohl ich bekanntlich davon abgesehen habe, ihn anzuketten. Und er schafft auch ordentlich Grünzeug vom Bauplatz. Selbstverständlich habe ich gestern noch nachgesehen. Was soll das heißen, ich bin neugierig? Ein Mann wäre vielleicht einfach nur etwas neugierig, eine Frau aber will es sofort wissen…
Vor Ort ist natürlich niemand mehr, wenn ich nach der Arbeit (den Einkäufen, der Raubtierfütterung und der Schadensbegrenzung – auch Putzen genannt) im Baugebiet eintreffe. Aber die Fortschritte konnte ich gestern dennoch sehr gut erkennen. Dabei sind erst zwei Arbeitstage vergangen, seit der Bagger auf dem Gelände abgestellt wurde.
Abgesehen von jeder Menge pinker Farbtupfer und –strichen auf verschiedenen Unkrautsorten und Holzstäben im Boden, stand auch ein so genanntes Tachymeter im vermuteten Bereich unseres vier Reihenhäuser umfassenden Blocks. Es wird also auch bereits vermessen und ich kann euch bald erzählen, worauf ich blicke, wenn ich irgendwann einmal aus den Fenstern schauen kann.
Erst ist es schwierig, dann ist es unmöglich, dann ist es passiert.
In diesem Sinne allen einen schönen Mittwoch.
Montag, 5. Mai 2014
Bombenstimmung im Baugebiet
Beginnen können ist Stärke, Vollenden können ist Kraft.
Nun haben wir die 19. Kalenderwoche erreicht und der Bagger ist tatsächlich vor Ort und baggert. Ich weiß das, denn ich habe Bekannte im Baugebiet wohnen, die mich freundlicherweise auf dem Laufenden halten. Und das ist gut so.
Freunde und Kollegen in meinem Umfeld sind nämlich nicht halb so freundlich. Meine strahlende Verkündung „Der Bagger ist da!“ wurde am Freitag gleich mit den Worten „Dann achte darauf, dass der Fahrer den Schlüssel nicht verliert“ kommentiert. Heute leide ich unter Fragen wie „Na, ist der Bagger schon auf den ersten Blindgänger des zweiten Weltkriegs gestoßen?“ oder „Du hast doch sicher schon davon gehört, dass es in der Region eures Baugebietes schon mehrfach zu Tagesbrüchen gekommen ist?“. Kollegen sind ein Quell der Freude – und meine sowieso.
Tausche Job!
20-Stunden-Woche, knapp 3500 Euro netto im Monat, mit tollen Projekten und wirklich netten Kollegen …
… gegen meinen.
Und war der Tag nicht dein Freund, so war er doch zumindest dein Lehrer.
In diesem Sinne allen einen schönen Wochenstart.
Nun haben wir die 19. Kalenderwoche erreicht und der Bagger ist tatsächlich vor Ort und baggert. Ich weiß das, denn ich habe Bekannte im Baugebiet wohnen, die mich freundlicherweise auf dem Laufenden halten. Und das ist gut so.
Freunde und Kollegen in meinem Umfeld sind nämlich nicht halb so freundlich. Meine strahlende Verkündung „Der Bagger ist da!“ wurde am Freitag gleich mit den Worten „Dann achte darauf, dass der Fahrer den Schlüssel nicht verliert“ kommentiert. Heute leide ich unter Fragen wie „Na, ist der Bagger schon auf den ersten Blindgänger des zweiten Weltkriegs gestoßen?“ oder „Du hast doch sicher schon davon gehört, dass es in der Region eures Baugebietes schon mehrfach zu Tagesbrüchen gekommen ist?“. Kollegen sind ein Quell der Freude – und meine sowieso.
Tausche Job!
20-Stunden-Woche, knapp 3500 Euro netto im Monat, mit tollen Projekten und wirklich netten Kollegen …
… gegen meinen.
Und war der Tag nicht dein Freund, so war er doch zumindest dein Lehrer.
In diesem Sinne allen einen schönen Wochenstart.
Freitag, 2. Mai 2014
Schau mal da, ein Bagger
Nun ist es also tatsächlich passiert - an einem Tag, an dem ich keinen Gedanken daran verschwendet habe.
Mitten im intensiven Schnibbeln der Zutaten für meinen ultimativen Nudelsalat, machte mich das Handy lautstark darauf aufmerksam, dass eine E-Mail dringend gelesen werden möchte. Kurz die Gurkenfinger an der Hose abgewischt, die Vorschau aufgerufen und umgefallen.
DER BAGGER IST DA.
Natürlich bin ich erst einmal zur Baustelle gefahren und habe ein Beweisfoto mitgebracht.
Man mag mich jetzt verrückt nennen, aber ich war wirklich versucht, den Bagger am Zaun fest zu ketten, damit er keine Chance hat, noch einmal Reißaus zu nehmen. Andererseits wäre es vermutlich nicht sonderlich arbeitsfördernd, wenn er seinen Job mit einem Zaun im Gepäck verrichten muss. Also hab ich es dann doch lieber gelassen.
Nun muss ich aber wieder ans Messer. Nein, nicht mit bösen Absichten. Mein Nudelsalat wartet - sofern unser Hund nicht die Chance genutzt und die Fleischwurst verputzt hat. Falls doch ist's auch nicht schlimm, dann fahre ich kurz zum Supermarkt. Der liegt direkt neben dem Baufeld. Und dann überzeuge ich mich gleich noch einmal davon, dass ich nicht nur von einem Bagger geträumt habe.
In diesem Sinne allen ein schönes Wochenende.
Mitten im intensiven Schnibbeln der Zutaten für meinen ultimativen Nudelsalat, machte mich das Handy lautstark darauf aufmerksam, dass eine E-Mail dringend gelesen werden möchte. Kurz die Gurkenfinger an der Hose abgewischt, die Vorschau aufgerufen und umgefallen.
DER BAGGER IST DA.
Natürlich bin ich erst einmal zur Baustelle gefahren und habe ein Beweisfoto mitgebracht.
Nun muss ich aber wieder ans Messer. Nein, nicht mit bösen Absichten. Mein Nudelsalat wartet - sofern unser Hund nicht die Chance genutzt und die Fleischwurst verputzt hat. Falls doch ist's auch nicht schlimm, dann fahre ich kurz zum Supermarkt. Der liegt direkt neben dem Baufeld. Und dann überzeuge ich mich gleich noch einmal davon, dass ich nicht nur von einem Bagger geträumt habe.
In diesem Sinne allen ein schönes Wochenende.
Mittwoch, 30. April 2014
Tanz in den Mai
Morgen ist also der 1. Mai.
Einige von euch werden sicher in dieses Datum hineintanzen. Macht man ja vielerorts so. Wenn ich das täte, dann sicher nicht elegant und lächelnd mit einem Partner im Arm, sondern vermutlich eher wie Rumpelstilzchen auf einem Bein um das Feuer herum. „Ach, wie mies, dass niemand schreibt, wo der blöde Bagger bleibt“.
Der April ist um, Leute, und nun gehöre ich – trotz anders lautender Versprechen – wieder zum Club derjenigen, die im Mai auf einen eventuellen Baubeginn hoffen. Grüßt euch, I’m back.
Familie, Freunde und Bekannte sind inzwischen fassungslos. Niemand mag so wirklich glauben, dass uns das alles tatsächlich so passiert ist. Die Käufer unseres derzeitigen Hauses haben unsere vorsichtige Anfrage von März, ob wir vielleicht einen Monat länger im Haus bleiben dürfen als vertraglich vereinbart, einfach ignoriert. Am Montag jedoch stellten sie dann auch endlich fest, dass das Baufeld einfach nur ein Feld ist auf dem nicht gebaut wird. „Ich glaub es nicht“, war ihre Anmerkung dazu.
Mal ganz im Ernst. Wer von euch Lesern kann das, was ich hier niederschreibe glauben? Ich glaube es ja noch nicht einmal selbst. Aber es IST genau so!
Ich wünschte auch, es wäre bei uns wie auf den Baustellen in Wuppertal, Krefeld, Grevenbroich, Monheim und allen anderen Orten, in denen unser Bauträger derzeit fleißig ein Haus nach dem anderen hochziehen lässt. Schließlich darf ich mir die dazugehörigen Fotos beinahe täglich ansehen. Und man kann sich sicher vorstellen, dass diese Bilder nicht gerade dazu beitragen meine Enttäuschung zu mildern.
Aber wie sagte einst Max Planck so treffend?
Auch eine Enttäuschung, wenn sie nur gründlich und endgültig ist, bedeutet einen Schritt vorwärts.
In diesem Sinne wünsche ich euch allen einen schönen Mittwoch.
Montag, 28. April 2014
Baggerhaltestelle?
Heute habe ich einen kurzen Abstecher ins Baugebiet gemacht.
Natürlich gab es dort keinen Bagger zu sehen, dafür bot sich aber folgendes Bild:
Natürlich gab es dort keinen Bagger zu sehen, dafür bot sich aber folgendes Bild:
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| Warten auf den Bagger? |
Scheinbar hat sich jemand die Wartezeit auf den Bagger mit ein paar Blümchen und einem Klappstuhl gemütlich gemacht. Ich war versucht, ihm noch ein gutes Buch dazu zu legen. Schließlich habe ich mir schon mit so einigen Lektüren die letzten Monate vertreiben müssen.
Ansonsten hat sich nichts verändert. Abgesehen davon, dass die Berge langsam wieder grün werden
Ansonsten hat sich nichts verändert. Abgesehen davon, dass die Berge langsam wieder grün werden
Freitag, 25. April 2014
Seite hinzugefügt
Hallo zusammen!
Heute habe ich mich darauf beschränkt, dem Blog eine Seite hinzuzufügen.
Darin findet Ihr alle Ereignisse und Termine, die mit dem Bau in Zusammenhang stehen.
Allen ein schönes Wochenende.
Heute habe ich mich darauf beschränkt, dem Blog eine Seite hinzuzufügen.
Darin findet Ihr alle Ereignisse und Termine, die mit dem Bau in Zusammenhang stehen.
Allen ein schönes Wochenende.
Donnerstag, 24. April 2014
Danke und gute Unterhaltung
Guten Morgen liebe Leserinnen und Leser meines kleinen Tagebuchs,
ich möchte mich zu allererst einfach mal bei euch bedanken. Niemals habe ich damit gerechnet, dass das Interesse an meinem Gejammer derart groß ist und täglich mehr wird. Um Freunden und Bekannten meine Klagen zu ersparen ist dieser (oder heißt es dieses?) Blog entstanden. Dass ich damit den Nerv doch so einiger anderer Bauherren treffe, freut mich natürlich sehr, lag aber gar nicht in meiner Absicht.
Nun habe ich mich entschlossen, die Kommentarfunktion für ALLE freizuschalten, es können und dürfen nun auch „Nichtblogger“ ihren Senf zu meinen Texten abgeben. Aber bitte nicht wundern, die Kommentare müssen erst freigeschaltet werden.
Seit gestern blättere ich mal wieder in dem Buch der besten Ausreden. Wir erhielten nämlich einen neuen Termin für den Baubeginn. Na, was glaubt ihr, welcher Tag könnte es sein? Richtig. Spätestens nächsten Montag soll der Bagger anrollen (er war ja schon mehrmals vor Ort, suchte aber immer wieder sein Heil in der Flucht). Ich schweige und denke mir „ja, ja“. Dass es tatsächlich in absehbarer Zeit zur Grundsteinlegung kommen könnte, wage ich nicht zu hoffen.
Gibt es eigentlich bei einem Fertighaus eine Grundsteinlegung? Bei einer solchen Zeremonie wird ja eigentlich der Stein geweiht, auf den das Bauwerk aufgebaut wird. Aber gibt es so etwas auch bei Reihenhäusern? Auf unserem Grund(-stück) liegen ja bekanntlich massig Steine, und irgendeiner davon wird sicher versehentlich unter die Bodenplatte rutschen, aber … steht ihm dann die Bezeichnung Grundstein zu?
Wohl eher nicht. Grundsteinlegungen finden meist nur bei öffentlichen Gebäuden statt. Glück für mich, denn ich wüsste auch rein gar nicht, was ich in die so genannte Zeitkapsel hinein legen sollte. Mein erstes graues Haar vielleicht, oder ein Ultraschallbild meines Magengeschwürs? Ein Zettel mit der Internetadresse dieses Blogs wäre natürlich auch eine Option – vielleicht möchte der Finder später nachlesen, was bei der Entstehung des Hauses so geschehen ist. Vielleicht lässt er das aber auch lieber.
Ich hoffe, dass ich nicht irgendwann feststelle, dass es der Stein des Anstoßes ist, der unter meinem Häuschen liegt.
In diesem Sinne, euch allen einen schönen Donnerstag.
ich möchte mich zu allererst einfach mal bei euch bedanken. Niemals habe ich damit gerechnet, dass das Interesse an meinem Gejammer derart groß ist und täglich mehr wird. Um Freunden und Bekannten meine Klagen zu ersparen ist dieser (oder heißt es dieses?) Blog entstanden. Dass ich damit den Nerv doch so einiger anderer Bauherren treffe, freut mich natürlich sehr, lag aber gar nicht in meiner Absicht.
Nun habe ich mich entschlossen, die Kommentarfunktion für ALLE freizuschalten, es können und dürfen nun auch „Nichtblogger“ ihren Senf zu meinen Texten abgeben. Aber bitte nicht wundern, die Kommentare müssen erst freigeschaltet werden.
Seit gestern blättere ich mal wieder in dem Buch der besten Ausreden. Wir erhielten nämlich einen neuen Termin für den Baubeginn. Na, was glaubt ihr, welcher Tag könnte es sein? Richtig. Spätestens nächsten Montag soll der Bagger anrollen (er war ja schon mehrmals vor Ort, suchte aber immer wieder sein Heil in der Flucht). Ich schweige und denke mir „ja, ja“. Dass es tatsächlich in absehbarer Zeit zur Grundsteinlegung kommen könnte, wage ich nicht zu hoffen.
Gibt es eigentlich bei einem Fertighaus eine Grundsteinlegung? Bei einer solchen Zeremonie wird ja eigentlich der Stein geweiht, auf den das Bauwerk aufgebaut wird. Aber gibt es so etwas auch bei Reihenhäusern? Auf unserem Grund(-stück) liegen ja bekanntlich massig Steine, und irgendeiner davon wird sicher versehentlich unter die Bodenplatte rutschen, aber … steht ihm dann die Bezeichnung Grundstein zu?
Wohl eher nicht. Grundsteinlegungen finden meist nur bei öffentlichen Gebäuden statt. Glück für mich, denn ich wüsste auch rein gar nicht, was ich in die so genannte Zeitkapsel hinein legen sollte. Mein erstes graues Haar vielleicht, oder ein Ultraschallbild meines Magengeschwürs? Ein Zettel mit der Internetadresse dieses Blogs wäre natürlich auch eine Option – vielleicht möchte der Finder später nachlesen, was bei der Entstehung des Hauses so geschehen ist. Vielleicht lässt er das aber auch lieber.
Ich hoffe, dass ich nicht irgendwann feststelle, dass es der Stein des Anstoßes ist, der unter meinem Häuschen liegt.
In diesem Sinne, euch allen einen schönen Donnerstag.
Mittwoch, 23. April 2014
Geburtstagsgrüße
Von dieser Seite aus erst einmal einen ganz lieben Glückwunsch zum Geburtstag an meine „älteste“ Freundin. Sie ist natürlich nicht einfach alt an Jahren sondern alt an GEMEINSAMEN Jahren. Und ich bin ausgesprochen glücklich darüber, sie als „Kröte“ kennen gelernt zu haben. Danke, für so viele Jahre so tiefe Freundschaft, auch wenn wir uns nicht immer regelmäßig gesehen haben. Ich wünsche dir von Herzen ganz viel Liebe, Glück und vor allem Gesundheit!
Dabei fällt mir dann ein, dass ich auch bald Geburtstag habe und bestimmt bald gefragt werde, was ich mir denn so wünsche. Offen gestanden wünsche ich mir recht viele Dinge, jedoch ist mir niemand bekannt, der mir meine Wünsche erfüllen mag. Die gute Fee ist scheinbar immer gerade woanders beschäftigt, wenn es darum geht MIR einen Wunsch zu erfüllen. Mein erster Wunsch wäre, dass Familie und Freunde immer gesund sind oder falls sie es grad nicht sind, auf jeden Fall wieder werden. Mein zweiter Wunsch wäre ein schönes Reihenmittelhaus. Auch dieser Wunsch ist scheinbar absolut unerfüllbar und EINE gute Fee ist dafür gar nicht ausreichend.
Ein Sack voll Geld könnte mich auch noch reizen, aber abgesehen von einem Banküberfall fällt mir nichts ein, was mir dazu verhelfen könnte. Ich hab es bereits mit einem Goldesel versucht, und bis ans Ende des Regenbogens bin ich auch schon einmal getapst – glaubt mir, das sind alles Märchen.
Stattdessen wünscht man mir alles Gute – was auch immer das ist – und beschenkt mich unter anderem mit Handtaschen. Ich liebe diese Dinger, keine Frage, aber ich musste vor einigen Wochen feststellen, dass für meine kleine Sammlung geschlagene 3 Umzugskartons notwendig waren. Sollte mir das jetzt zu denken geben?
Na ja, immer noch besser als Antifaltencremes oder eine Flasche Doppelherz, finde ich.
Für den Neubau brauche ich übrigens auch nichts. Es gibt schließlich keinen.
Dabei fällt mir dann ein, dass ich auch bald Geburtstag habe und bestimmt bald gefragt werde, was ich mir denn so wünsche. Offen gestanden wünsche ich mir recht viele Dinge, jedoch ist mir niemand bekannt, der mir meine Wünsche erfüllen mag. Die gute Fee ist scheinbar immer gerade woanders beschäftigt, wenn es darum geht MIR einen Wunsch zu erfüllen. Mein erster Wunsch wäre, dass Familie und Freunde immer gesund sind oder falls sie es grad nicht sind, auf jeden Fall wieder werden. Mein zweiter Wunsch wäre ein schönes Reihenmittelhaus. Auch dieser Wunsch ist scheinbar absolut unerfüllbar und EINE gute Fee ist dafür gar nicht ausreichend.
Ein Sack voll Geld könnte mich auch noch reizen, aber abgesehen von einem Banküberfall fällt mir nichts ein, was mir dazu verhelfen könnte. Ich hab es bereits mit einem Goldesel versucht, und bis ans Ende des Regenbogens bin ich auch schon einmal getapst – glaubt mir, das sind alles Märchen.
Stattdessen wünscht man mir alles Gute – was auch immer das ist – und beschenkt mich unter anderem mit Handtaschen. Ich liebe diese Dinger, keine Frage, aber ich musste vor einigen Wochen feststellen, dass für meine kleine Sammlung geschlagene 3 Umzugskartons notwendig waren. Sollte mir das jetzt zu denken geben?
Na ja, immer noch besser als Antifaltencremes oder eine Flasche Doppelherz, finde ich.
Für den Neubau brauche ich übrigens auch nichts. Es gibt schließlich keinen.
Montag, 21. April 2014
Zeitpläne und andere Kuriositäten
Mein erstes Magengeschwür werde ich nach unserem Bauträger benennen.
Nun beginnt also mit dem heutigen Tag bereits die 17. Kalenderwoche und es ist „wie immer“ absolut nichts auf dem Baufeld geschehen. Ich bin … (höflich ausgedrückt) sprachlos.
Am Karfreitag konnte ich nicht anders und habe unter das Versprechen „Montag, spätestens Dienstag, so hat der Bauleiter versprochen …“ ein Kommentar auf die Seite des Unternehmens in einem sozialen Netzwerk gesetzt. Nichts Böses, wie ich finde, nur einen Hinweis auf mein Vertrauen in die Aussagen des Bauleiters und den Hausbau. Ich habe sogar noch frohe Ostern gewünscht.
Man glaubt es kaum, aber es kam am selben Abend noch eine Antwort.
Kennt eigentlich jemand das Buch „Die besten Ausreden?“
Ich werde es mir in den nächsten Tagen anschaffen. Schließlich muss ich ja für die Bauphase (sofern wir jemals diese Phase erreichen) gewappnet sein.
Man erinnere sich an die Fotos, die ich von der Lage am Baugebiet gemacht habe. Lang, lang ist’s her. Aber seither, so weiß ich aus absolut sicherer Quelle (Bekannte von uns wohnen direkt AM Baufeld), ist dort nichts weiter passiert. Kein Bagger, keine Arbeiter – nichts. Aber lt. der Aussage im sozialen Netzwerk finden derzeit Arbeiten an der Zuwegung und den Elektroleitungen statt. Vermutlich trauen sich die Arbeiter nur nachts auf das Gelände. Oder sie besitzen eine ausgesprochen gute Tarnung, sodass sie noch niemand der Anwohner entdeckt hat – schon gar nicht bei der Arbeit.
Aber - so wurde ich gerügt - das Unternehmen sei dem Zeitplan weit voraus, sodass weder Anlass zur Sorge noch zu Unmut bestünde.
Vermutlich habe ich einen vollkommen anderen Zeitplan, denn auf meinem Kalender ist die 16. KW bereits Vergangenheit. Möglicherweise liegt sie auf dem Kalender des Bauträgers ja noch in der Zukunft, wer weiß? Vielleicht meinte der Bauträger auch gar nicht die 16. KW des Jahres 2014. Aber woher soll ich das wissen? MIR sagt ja niemand etwas, auf das ich mich verlassen könnte.
In unserer Familie redet niemand mehr offen über den Bau. Das führt nur zu Tränenausbrüchen und Streitereien. Die Fliesen sind inzwischen im Keller verschwunden, ebenso die bereits gepackten Umzugskartons. Wir tun in Zukunft einfach so, als ob es den Bau nicht gäbe – na ja, im Grunde genommen gibt es ja auch keinen BAU. Es gibt nur einen Zeitplan …
Wie auch immer du dich entscheidest, es wird falsch sein. Mit diesem Rat des Konfuzius wünsche ich euch allen einen schönen Wochenanfang.
Nun beginnt also mit dem heutigen Tag bereits die 17. Kalenderwoche und es ist „wie immer“ absolut nichts auf dem Baufeld geschehen. Ich bin … (höflich ausgedrückt) sprachlos.
Am Karfreitag konnte ich nicht anders und habe unter das Versprechen „Montag, spätestens Dienstag, so hat der Bauleiter versprochen …“ ein Kommentar auf die Seite des Unternehmens in einem sozialen Netzwerk gesetzt. Nichts Böses, wie ich finde, nur einen Hinweis auf mein Vertrauen in die Aussagen des Bauleiters und den Hausbau. Ich habe sogar noch frohe Ostern gewünscht.
Man glaubt es kaum, aber es kam am selben Abend noch eine Antwort.
Kennt eigentlich jemand das Buch „Die besten Ausreden?“
Ich werde es mir in den nächsten Tagen anschaffen. Schließlich muss ich ja für die Bauphase (sofern wir jemals diese Phase erreichen) gewappnet sein.
Man erinnere sich an die Fotos, die ich von der Lage am Baugebiet gemacht habe. Lang, lang ist’s her. Aber seither, so weiß ich aus absolut sicherer Quelle (Bekannte von uns wohnen direkt AM Baufeld), ist dort nichts weiter passiert. Kein Bagger, keine Arbeiter – nichts. Aber lt. der Aussage im sozialen Netzwerk finden derzeit Arbeiten an der Zuwegung und den Elektroleitungen statt. Vermutlich trauen sich die Arbeiter nur nachts auf das Gelände. Oder sie besitzen eine ausgesprochen gute Tarnung, sodass sie noch niemand der Anwohner entdeckt hat – schon gar nicht bei der Arbeit.
Aber - so wurde ich gerügt - das Unternehmen sei dem Zeitplan weit voraus, sodass weder Anlass zur Sorge noch zu Unmut bestünde.
Vermutlich habe ich einen vollkommen anderen Zeitplan, denn auf meinem Kalender ist die 16. KW bereits Vergangenheit. Möglicherweise liegt sie auf dem Kalender des Bauträgers ja noch in der Zukunft, wer weiß? Vielleicht meinte der Bauträger auch gar nicht die 16. KW des Jahres 2014. Aber woher soll ich das wissen? MIR sagt ja niemand etwas, auf das ich mich verlassen könnte.
In unserer Familie redet niemand mehr offen über den Bau. Das führt nur zu Tränenausbrüchen und Streitereien. Die Fliesen sind inzwischen im Keller verschwunden, ebenso die bereits gepackten Umzugskartons. Wir tun in Zukunft einfach so, als ob es den Bau nicht gäbe – na ja, im Grunde genommen gibt es ja auch keinen BAU. Es gibt nur einen Zeitplan …
Wie auch immer du dich entscheidest, es wird falsch sein. Mit diesem Rat des Konfuzius wünsche ich euch allen einen schönen Wochenanfang.
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