Wenn die Zeit kommt, in der man könnte, ist die vorüber, in der man kann.
Nun haben wir also bereits die 14. Kalenderwoche erreicht. Im Augenblick beschleicht mich das Gefühl, dass jede Woche einen gefühlten Monat dauert. Andererseits, bin ich mir ja auch sicher, dass sich an Bankschaltern und Supermarktkassen die kürzesten Schlangen am langsamsten bewegen und ich grundsätzlich bei irgendwelchen Ämtern (oder Hotlines) so lange in der Telefonschleife hänge bis der Anrufbeantworter verkündet, dass ich außerhalb der Geschäftszeiten anrufe.
Kurzum: Warten ist nicht mein Ding.
Irgendjemand hat einmal behauptet, dass das Warten auf etwas Schönes positive Spannung und Gefühle erzeugt. Dieser Jemand kannte MICH nicht. Sämtliche Gefühle, welche sich seit einiger Zeit in meinem Inneren breit machen, sind KEINESFALLS positiv. Im Gegenteil. Ein sicheres Mittel, MICH aufzubringen und mir böse Gedanken in den Kopf zu setzen, ist, mich lange warten zu lassen.
Ich fand es als Kind bereits ausgesprochen grausam, wenn die Großeltern im Oktober erwähnten, dass sie das Weihnachtsgeschenk schon gekauft hatten, aber mit keinem Wort auch nur andeuteten, worum es sich dabei handeln könne.
So ähnlich geht es mir auch mit dem Hausbau, obwohl ich eigentlich weiß, was es geben wird, wenn es denn irgendwann einmal etwas gibt. Schließlich habe ich das komplette Haus in Gedanken bereits vollkommen eingerichtet, wieder umgeräumt, neu tapeziert und in einer anderen Farbe überstrichen. Aber es macht mich regelrecht wahnsinnig, dass ich seit 11 Monaten (morgen sind es schon 12) von Tag zu Tag, Woche zu Woche und Monat zu Monat vertröstet werde, mit den Worten: „warten Sie ab“, „haben Sie Geduld“ oder „wir warten darauf“.
Vielleicht sollte ich mich an ein chinesisches Sprichwort halten, das besagt:
Wenn du lange genug am Fluss sitzt, siehst du irgendwann die Leiche deines Feindes vorbeischwimmen.
Euch allen einen schönen Montag.
Baublog über den Neubau unseres Vista-Reihenhauses 2014 mitten im Herzen des Ruhrgebiets. Seid dabei und begleitet uns mit diesem Reihenhausblog auf unserem Weg zum Ziel.
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Montag, 31. März 2014
Freitag, 28. März 2014
Another Brick in The Wall - Hausbau die Sechste
Eines Tages wird alles gut sein, das ist unsere Hoffnung. Heute ist alles in Ordnung, das ist unsere Illusion.
Anders lässt sich derzeit nicht beschreiben, was auf der Baustelle geschieht (oder eben mal wieder nicht geschehen ist). Seit gestern sollten Arbeiten im bzw. am Baugebiet durchgeführt werden. Eine Gasleitung sollte überbaut werden, damit in der 16. KW endlich wieder Baufahrzeuge auf das Gelände gelangen können.
Nennen wir es Zufall und unterstellen mir mal keine Absicht, dass ich gestern mit einer Freundin an der Baustelle vorbei geschlendert bin. Vielleicht wollte ich ihr auch einfach nur BEWEISEN, dass ich mir meine Erzählungen nicht aus der Nase ziehe. Was soll ich sagen? Sie war geschockt.
Es war NATÜRLICH niemand auf, an oder auch nur in der Nähe der Baustelle, der aussah, als müsse oder wolle er arbeiten. Und deshalb gehe ich auch nicht davon aus, dass in der besagten 16. KW jemand dort sein wird, der auch nur im Entferntesten an Bauarbeit denkt - außer mir vielleicht. Habe ich eigentlich schon erwähnt, dass in der besagten Kalenderwoche Karfreitag ist und dementsprechend in der Woche darauf Ostermontag? Rein rechnerisch gäbe es also in zwei ganzen Wochen gerade mal 8 Arbeitstage, in denen ein Bauarbeiter - sofern er vor Ort ist - arbeiten könnte, wenn er wollte. Und natürlich auch nur, wenn er nicht zufällig aufgrund seiner schulpflichtigen Kinder Urlaub gebucht hat, oder vielleicht grad krank ist.
Werner Finck hat einmal gesagt: "Humor ist die Lust zu lachen, wenn einem zum Heulen ist". Und vermutlich werde ich deshalb in den nächsten Monaten mit einem eingefrorenen Lächeln im Gesicht durch die Gegend laufen und mir meinen (nachfolgend genannten) Teil über Bauarbeiter denken: "Siehst du ihn im Moore winken, wink zurück und lass ihn sinken".
In diesem Sinne allen ein schönes Wochenende.
Anders lässt sich derzeit nicht beschreiben, was auf der Baustelle geschieht (oder eben mal wieder nicht geschehen ist). Seit gestern sollten Arbeiten im bzw. am Baugebiet durchgeführt werden. Eine Gasleitung sollte überbaut werden, damit in der 16. KW endlich wieder Baufahrzeuge auf das Gelände gelangen können.
Nennen wir es Zufall und unterstellen mir mal keine Absicht, dass ich gestern mit einer Freundin an der Baustelle vorbei geschlendert bin. Vielleicht wollte ich ihr auch einfach nur BEWEISEN, dass ich mir meine Erzählungen nicht aus der Nase ziehe. Was soll ich sagen? Sie war geschockt.
Es war NATÜRLICH niemand auf, an oder auch nur in der Nähe der Baustelle, der aussah, als müsse oder wolle er arbeiten. Und deshalb gehe ich auch nicht davon aus, dass in der besagten 16. KW jemand dort sein wird, der auch nur im Entferntesten an Bauarbeit denkt - außer mir vielleicht. Habe ich eigentlich schon erwähnt, dass in der besagten Kalenderwoche Karfreitag ist und dementsprechend in der Woche darauf Ostermontag? Rein rechnerisch gäbe es also in zwei ganzen Wochen gerade mal 8 Arbeitstage, in denen ein Bauarbeiter - sofern er vor Ort ist - arbeiten könnte, wenn er wollte. Und natürlich auch nur, wenn er nicht zufällig aufgrund seiner schulpflichtigen Kinder Urlaub gebucht hat, oder vielleicht grad krank ist.
Werner Finck hat einmal gesagt: "Humor ist die Lust zu lachen, wenn einem zum Heulen ist". Und vermutlich werde ich deshalb in den nächsten Monaten mit einem eingefrorenen Lächeln im Gesicht durch die Gegend laufen und mir meinen (nachfolgend genannten) Teil über Bauarbeiter denken: "Siehst du ihn im Moore winken, wink zurück und lass ihn sinken".
In diesem Sinne allen ein schönes Wochenende.
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