Endlich Sonne!
Alle freuen sich über den beginnenden Frühling.
Nur ich kämpfe seit dem ersten sonnigen Sonntag vor zwei Wochen bei jedem Sonnenstrahl mit meinem Kreislauf. Wenn das Wetter sich wenigstens mal entscheiden könnte. Dann würde sich die Angelegenheit auch einpendeln. Aber nein, morgens Eis kratzen, mittags Eis essen. Und zwischen diesen wenigen superschönen Tagen friere ich mir im Dauerregen den Hintern ab. Wen wundert es, dass ich das Eis dann im Bett oder auf dem Sofa zu mir nehmen muss, weil ich nicht auf meinen dicken Beinchen stehen kann?
Derzeit buddeln sich diverse Bagger durch unsere zukünftigen Gärten. Erst wird der ganze "Müll" ausgehoben und abtransportiert, dann Mutterboden angekarrt und fein säuberlich verteilt. An einigen Häusern kann man schon sehr gut erkennen, dass der Grund und Boden hinter der Terrasse irgendwann ein mal ein Garten sein wird. Wir liegen recht nah an der Zufahrt und sind daher so ziemlich zum Schluss an der Reihe. Das macht aber nichts, denn ich bin froh, wenn ich irgendwann in den nächsten Wochen endlich mal meinen Vorgarten (2 Flächen à 1 qm) in Angriff nehmen kann ohne dass meine Welt ins Wanken gerät, weil der Kreislauf streikt.
Der Zaun am Ende unserer Gärten ist im Kaufpreis inbegriffen. Leider hat er lediglich eine Höhe von 1,20 m. Besser wäre ein höherer Zaun, da die Gärten direkt an den Radwanderweg grenzen, auf dem auch nachts reger Betrieb herrscht. Nun wurde sich darauf geeinigt, dass die Firma Kesting den höheren Zaun liefert und die Käufer nur den Differenzbetrag (60 cm in der Höhe) nachträglich zahlen. Einen Kostenvoranschlag darüber, wie viel unsere 5 m breite Zaunerhöhung zusätzlich beträgt ... Fehlanzeige.
Ein 10 m breites Komplettzaun-Set (5 Stück Doppelstab-Mattenzaun-Elemente + 6 Stück Zaunpfosten aus Vierkantrohr) kostet 475,00 € - ohne Arbeitslohn aber inklusive Lieferung. So viele Meter brauche ich ja gar nicht und der Arbeitslohn sollte ja keinen großen Unterschied zu einem 1,20 m hohen Zaun ausmachen.
Nun bin ich mal gespannt auf die Berechnung ...
IM Haus warten wir auf neue Innentüren und eine neue Haustür. Beiden Firmen haben wir bereits 4 bis 5 Chancen auf Nachbesserung eingeräumt - ohne Erfolg. Nun ist es genug. Es wird Zeit für einen Austausch.
Die Innentüren liegen nur in Höhe der Türklinken am Rahmen an - oben und unten biegen sie sich davon weg. Die Haustür ist seit dem Einbau des Inlays undicht, schließt nur sehr schwer und lässt sich von außen mit dem Schlüssen oftmals gar nicht öffnen.
Vorgestern habe ich angerufen und meinen Standpunkt erklärt. Man rufe mich zurück, zwecks Terminvereinbarung. Bis heute habe ich noch keinen Rückruf und demnach auch keinen Termin erhalten.
Aber so schnell gebe ich nicht auf.
Euch allen einen schönen Mittwoch.
Baublog über den Neubau unseres Vista-Reihenhauses 2014 mitten im Herzen des Ruhrgebiets. Seid dabei und begleitet uns mit diesem Reihenhausblog auf unserem Weg zum Ziel.
Mittwoch, 18. März 2015
Mittwoch, 4. März 2015
Lächeln und Interesse vortäuschen.
Gott, bin ich froh, dass meine Menschenkenntnis so übel gar
nicht ist.
Ich hatte ja schon meine Zweifel. Dachte, ich könnte mich
täuschen.
Aber jetzt ist alles gut. Jetzt weiß ich Bescheid.
Wovon ich rede? Von Provokation.
Bei der Psychologie einer Provokation geht es um nichts anderes
als um eine Herausforderung. Oft geht es nur darum Aufmerksamkeit zu erzielen. Wie bei
Kleinkindern. Denn was machen Kinder, wenn sie Aufmerksamkeit möchten? Richtig,
sie schreien - und zwar so lange, bis sie bekommen, wonach sie verlangen. Menschen,
die provozieren, tun eigentlich nichts anderes. Sie provozieren so lange, bis
sie die Aufmerksamkeit bekommen, die sie sich so sehr wünschen.
Provokation ist sozusagen die Waffe der Schwachen. Der Verlierer. Und natürlich der
Dummköpfe.
Lächeln und Interesse vortäuschen.
Es gibt einfach solche Tage. Nichts wirklich Schlimmes, aber
- der Wecker hat nicht geklingelt, es ist kein Kaffee im Haus, im Auto ist der
Eiskratzer verschwunden, und der Hund übergibt sich auf die teuren neuen Schuhe.
Tage, denen eindeutig jeder Glamour fehlt.
Ich wäre so wunderbar tiefenentspannt, wenn der liebe Gott mir an eben solchen Tagen ein sanftes "Reg dich nicht auf, es geht alles vorbei" zuraunen würde. Aber leider testet der viel lieber mein Reaktionsvermögen. Wie ich auf Rücksichtslosigkeit und mangelnden Respekt gegenüber Mitmenschen reagiere, zum Beispiel (Respekt = ein Gefühl dafür zu haben, dass wir nicht allein auf der Welt sind). Oder aber, wenn mir jemand ständig weismachen möchte, wie wundervoll und perfekt sein Leben ist. Mich beschleicht dann allerdings eher das Gefühl, dieser jemand taucht seine Handlungen im Geiste in ein gnädiges Licht und findet einen Weg, Verfehlungen in Tugenden umzuwandeln.
In diesem Sinne, allen einen schönen Mittwoch.
Donnerstag, 26. Februar 2015
Schwere Entscheidung
Die Warteschleife blieb mir erspart. Das Internet funktionierte tatsächlich gestern nach Feierabend wieder. Mal schauen, wie lange.
Nachdem ich Anfang Dezember sämtliche Mülltonnen bestellt hatte (die graue und die blaue wurden auch Mitte Dezember geliefert), hat sich gestern die Firma Remondis gemeldet und mitgeteilt, dass wir in der 12. KW nun auch endlich mit unserer gelben Tonne rechnen dürfen.
In meinem "alten" Haus befand sich im Wohnzimmer ein Schreibtisch und ein nicht ganz neuer, riesig großer PC. Natürlich sah es auf eben jenem Schreibtisch IMMER schwer chaotisch aus. Bis ich Zeit fand um Schriftstücke, Rechnungen und sämtlichen anderen Kram ordentlich in den richtigen Ordnern abzuheften, stapelte sich das Zeugs grundsätzlich auf dem Tisch. Ein Ort der totalen Unordnung. Grauenvoll.
Bevor überhaupt die Bodenplatte des neuen Hauses lag stand für mich fest: niemals mehr kommt ein Schreibtisch ins Haus! Basta!
Aber wohin mit dem PC, wenn es keinen Schreibtisch gibt?
Daten auf eine externe Festplatte ziehen, damit sie nicht verloren gehen und dann wird der PC an eine gute Freundin verschenkt, die sich freut, ihren noch älteren und noch riesig größeren PC endlich zum Betriebshof befördern zu können. Gesagt, getan.
Ein Tablet befindet sich seit einiger Zeit in meinem Besitz und sollte vollkommen ausreichen ... dachte ich zumindest. Da ich aber mit 10 Fingern blind schreibe - sofern eine Tastatur vorhanden ist - tippe ich auf dem Tablet wie ein I-Dötzchen im Einfingersuchsystem. Bis ich einen Post getippt habe ist der Akku leer. Geht ja mal gar nicht.
Ich brauche ein Notebook, ganz klar.
Ich brauche aber auch noch Möbel.
Miserabler Zwiespalt.
Oder doch nicht?
Immer, wenn ich mich erdreiste neue Möbel zu kaufen, reibt Murphy sich die Hände und schlägt zu.
Zuletzt habe ich den Kindern neue Nachtschränke gekauft. Zwei Tage später entdeckte ich das defekte Eckventil. Gestern dann ein Regal ...
Nein, über die Entdeckung von Murphys letzter Idee schweige ich noch.
Also sollte ich vielleicht doch lieber das Geld in ein Notebook investieren. Wobei ... was soll ich mit einem Notebook, wenn ich nicht einmal mit Handy und Tablet eine Internetverbindung bekomme, weil Unitymedia nicht in der Lage zu sein scheint, ein ständig funktionierendes Netz zur Verfügung zu stellen?
Hach, ist das eine schwere Entscheidung.
Ich glaube, ich mache mir über den nächsten Einkauf erst Gedanken, wenn ich mich mal wieder an Haus und Einrichtung erfreuen kann. Frustkäufe enden nie gut.
Nachdem ich Anfang Dezember sämtliche Mülltonnen bestellt hatte (die graue und die blaue wurden auch Mitte Dezember geliefert), hat sich gestern die Firma Remondis gemeldet und mitgeteilt, dass wir in der 12. KW nun auch endlich mit unserer gelben Tonne rechnen dürfen.
In meinem "alten" Haus befand sich im Wohnzimmer ein Schreibtisch und ein nicht ganz neuer, riesig großer PC. Natürlich sah es auf eben jenem Schreibtisch IMMER schwer chaotisch aus. Bis ich Zeit fand um Schriftstücke, Rechnungen und sämtlichen anderen Kram ordentlich in den richtigen Ordnern abzuheften, stapelte sich das Zeugs grundsätzlich auf dem Tisch. Ein Ort der totalen Unordnung. Grauenvoll.
Bevor überhaupt die Bodenplatte des neuen Hauses lag stand für mich fest: niemals mehr kommt ein Schreibtisch ins Haus! Basta!
Aber wohin mit dem PC, wenn es keinen Schreibtisch gibt?
Daten auf eine externe Festplatte ziehen, damit sie nicht verloren gehen und dann wird der PC an eine gute Freundin verschenkt, die sich freut, ihren noch älteren und noch riesig größeren PC endlich zum Betriebshof befördern zu können. Gesagt, getan.
Ein Tablet befindet sich seit einiger Zeit in meinem Besitz und sollte vollkommen ausreichen ... dachte ich zumindest. Da ich aber mit 10 Fingern blind schreibe - sofern eine Tastatur vorhanden ist - tippe ich auf dem Tablet wie ein I-Dötzchen im Einfingersuchsystem. Bis ich einen Post getippt habe ist der Akku leer. Geht ja mal gar nicht.
Ich brauche ein Notebook, ganz klar.
Ich brauche aber auch noch Möbel.
Miserabler Zwiespalt.
Oder doch nicht?
Immer, wenn ich mich erdreiste neue Möbel zu kaufen, reibt Murphy sich die Hände und schlägt zu.
Zuletzt habe ich den Kindern neue Nachtschränke gekauft. Zwei Tage später entdeckte ich das defekte Eckventil. Gestern dann ein Regal ...
Nein, über die Entdeckung von Murphys letzter Idee schweige ich noch.
Also sollte ich vielleicht doch lieber das Geld in ein Notebook investieren. Wobei ... was soll ich mit einem Notebook, wenn ich nicht einmal mit Handy und Tablet eine Internetverbindung bekomme, weil Unitymedia nicht in der Lage zu sein scheint, ein ständig funktionierendes Netz zur Verfügung zu stellen?
Hach, ist das eine schwere Entscheidung.
Ich glaube, ich mache mir über den nächsten Einkauf erst Gedanken, wenn ich mich mal wieder an Haus und Einrichtung erfreuen kann. Frustkäufe enden nie gut.
Mittwoch, 25. Februar 2015
Hallo Murphy, lang nichts von dir gehört
Seit dem gestrigen Morgen haben wir mal wieder kein Internet - Unitymedia sei Dank!
Natürlich habe ich gestern nach Feierabend gleich dort angerufen und NATÜRLICH hat sich noch immer nichts an der Situation geändert. Dieses Mal hielt die Verbindung beinahe eine ganze Woche, was mich bereits arg gewundert hat. Zuvor waren es höchstens 48 Stunden am Stück. Nun bin ich schon in echter Vorfreude auf die Warteschleife am Nachmittag, denn ich habe rege Zweifel, dass sich am Schweigen des Netzes in der Zwischenzeit etwas ändern wird.
Ihr erinnert euch an meinen Post, dass die Küche nun endlich vollständig ist?
Nun wird sie in den nächsten Tagen teilweise wieder abgebaut. Hurra. Ich hatte auch gerade angefangen mich wirklich wohl zu fühlen. Das Warmwasser-Eckventil war undicht und immer dann, wenn der Hahn aufgedreht wurde ... nun, ich denke, ihr ahnt es schon. Bemerkt haben wir die Misere erst, als die Packung Spülmaschinen-Tabs am Boden etwas feucht war. Dementsprechend aufgeweicht sind nun die gerade mal sechs Wochen alten Schränke. Und Murphy sitzt in der Ecke und grinst.
Die Installationsfirma, welche die Arbeiten für unseren Bauträger ausgeführt hat, beseitigte umgehend die Ursache. Mein Vertrauen in diesen Betrieb (Breman) ist allerdings inzwischen bei Null angelangt. Schließlich hat das Unternehmen bereits drei Mal Schäden in unserem Haus beseitigt, die es vorher verursacht hat.
Ich bin gespannt, ob/wann und wie wer auch immer für den Schaden an meiner Traumküche aufkommt.
Ihr werdet es erfahren.
Badezimmermöbel werde ich ganz sicher nicht kaufen. In diesem Raum gibt es noch zu viele Quellen, die Wasserschäden auslösen könnten UND von eben jenem Betrieb angebracht wurden. Das Risiko ist mir einfach zu groß.
Natürlich habe ich gestern nach Feierabend gleich dort angerufen und NATÜRLICH hat sich noch immer nichts an der Situation geändert. Dieses Mal hielt die Verbindung beinahe eine ganze Woche, was mich bereits arg gewundert hat. Zuvor waren es höchstens 48 Stunden am Stück. Nun bin ich schon in echter Vorfreude auf die Warteschleife am Nachmittag, denn ich habe rege Zweifel, dass sich am Schweigen des Netzes in der Zwischenzeit etwas ändern wird.
Ihr erinnert euch an meinen Post, dass die Küche nun endlich vollständig ist?
Nun wird sie in den nächsten Tagen teilweise wieder abgebaut. Hurra. Ich hatte auch gerade angefangen mich wirklich wohl zu fühlen. Das Warmwasser-Eckventil war undicht und immer dann, wenn der Hahn aufgedreht wurde ... nun, ich denke, ihr ahnt es schon. Bemerkt haben wir die Misere erst, als die Packung Spülmaschinen-Tabs am Boden etwas feucht war. Dementsprechend aufgeweicht sind nun die gerade mal sechs Wochen alten Schränke. Und Murphy sitzt in der Ecke und grinst.
Die Installationsfirma, welche die Arbeiten für unseren Bauträger ausgeführt hat, beseitigte umgehend die Ursache. Mein Vertrauen in diesen Betrieb (Breman) ist allerdings inzwischen bei Null angelangt. Schließlich hat das Unternehmen bereits drei Mal Schäden in unserem Haus beseitigt, die es vorher verursacht hat.
Ich bin gespannt, ob/wann und wie wer auch immer für den Schaden an meiner Traumküche aufkommt.
Ihr werdet es erfahren.
Badezimmermöbel werde ich ganz sicher nicht kaufen. In diesem Raum gibt es noch zu viele Quellen, die Wasserschäden auslösen könnten UND von eben jenem Betrieb angebracht wurden. Das Risiko ist mir einfach zu groß.
Mittwoch, 18. Februar 2015
Wie die Zeit vergeht - 2 Monate nach Übergabe
Nun wohnen wir also tatsächlich schon seit einigen Wochen in unserem Vista-Reihenhaus und ich werde natürlich gerne gefragt: "Und, wie isset?"
Eine allumfassende Antwort darauf ist nicht so ohne weiteres möglich.
Das Haus ist von der Größe und Aufteilung her für uns perfekt. Punkt.
Ein großer Teil der Nachbarn ist klasse. Natürlich stimmt nicht immer und überall die Chemie, aber das sollte zu keinen Problemen führen. Nachbarn sind nunmal ein Geschenk - Umtausch ausgeschlossen.
Was mich zum ersten negativen Eindruck bringt.
Wir haben bekanntlich eine eigene Bodenplatte und eigene Außenwände. EIGENLICH sollten wir dadurch kaum bis gar keine Geräusche aus dem Nachbarhaus hören. Leider ist das genaue Gegenteil der Fall. Nicht nur, dass man jeden Hammerschlag im Nachbarhaus so laut und deutlich hört, als würde bei uns im Raum gehämmert (wenn gebohrt wird, hopsen meine Gläser im Küchenschrank herum), ich verstehe auch jedes Wort, das nebenan ein wenig lauter gesprochen wird - und glaubt mir, das sind eine Menge Worte.
Da wir ein Mittelhaus haben, könnte man annehmen, dass es auf beiden Seiten gleich laut ist, aber das ist keineswegs der Fall. Rechts wird derzeit täglich fleißig gewerkelt und wir hören nahezu nichts. Links lässt jemand einen Pups und wir haben den Eindruck, wir müssten es riechen.
Sehr nervig ist auch die Parkplatzsituation.
Ganz abgesehen davon, dass es einfach zu wenig Stellplätze im Baugebiet gibt (Besucher sollten am besten gleich den Supermarkt-Parkplatz anfahren), sind die vorhandenen so schmal, dass ich aus der Dachluke klettern muss, wenn die Nachbarplätze belegt sind.
Leider besitze ich überhaupt keine Dachluke.
Wer diese Stellplätze geplant hat gehört gesteinigt.
Man hätte die Sache vereinfachen können, wenn sie einfach nur schräg angeordnet worden wären. Aber nein ... sie wurden im rechten Winkel zur Straße gebaut. Diese allerdings ist so schmal, dass ich nicht ausholen kann um gerade in die Lücke zu kommen, und täglich Blut und Wasser schwitze beim Ein- und Ausparken.
Natürlich auch nur dann, wenn niemand anderes meinen Parkplatz in Beschlag hat, der sich hartnäckig weigert das Schild zu lesen
Eine allumfassende Antwort darauf ist nicht so ohne weiteres möglich.
Das Haus ist von der Größe und Aufteilung her für uns perfekt. Punkt.
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| Meine Küche ist vollständig! |
Ein großer Teil der Nachbarn ist klasse. Natürlich stimmt nicht immer und überall die Chemie, aber das sollte zu keinen Problemen führen. Nachbarn sind nunmal ein Geschenk - Umtausch ausgeschlossen.
Was mich zum ersten negativen Eindruck bringt.
Wir haben bekanntlich eine eigene Bodenplatte und eigene Außenwände. EIGENLICH sollten wir dadurch kaum bis gar keine Geräusche aus dem Nachbarhaus hören. Leider ist das genaue Gegenteil der Fall. Nicht nur, dass man jeden Hammerschlag im Nachbarhaus so laut und deutlich hört, als würde bei uns im Raum gehämmert (wenn gebohrt wird, hopsen meine Gläser im Küchenschrank herum), ich verstehe auch jedes Wort, das nebenan ein wenig lauter gesprochen wird - und glaubt mir, das sind eine Menge Worte.
Da wir ein Mittelhaus haben, könnte man annehmen, dass es auf beiden Seiten gleich laut ist, aber das ist keineswegs der Fall. Rechts wird derzeit täglich fleißig gewerkelt und wir hören nahezu nichts. Links lässt jemand einen Pups und wir haben den Eindruck, wir müssten es riechen.
Sehr nervig ist auch die Parkplatzsituation.
Ganz abgesehen davon, dass es einfach zu wenig Stellplätze im Baugebiet gibt (Besucher sollten am besten gleich den Supermarkt-Parkplatz anfahren), sind die vorhandenen so schmal, dass ich aus der Dachluke klettern muss, wenn die Nachbarplätze belegt sind.
Leider besitze ich überhaupt keine Dachluke.
Wer diese Stellplätze geplant hat gehört gesteinigt.
Man hätte die Sache vereinfachen können, wenn sie einfach nur schräg angeordnet worden wären. Aber nein ... sie wurden im rechten Winkel zur Straße gebaut. Diese allerdings ist so schmal, dass ich nicht ausholen kann um gerade in die Lücke zu kommen, und täglich Blut und Wasser schwitze beim Ein- und Ausparken.
Natürlich auch nur dann, wenn niemand anderes meinen Parkplatz in Beschlag hat, der sich hartnäckig weigert das Schild zu lesen
Samstag, 31. Januar 2015
Bochum, ich komme - Unitymedia geht in die nächste Runde
Die freundlichen Mitarbeiter des Unitymedia-Kundencenters in Bochum schlugen die Hände über dem Kopf zusammen, als sie am Tag nach dem Besuch des Technikers die Fotos unserer Übergabestation vorgelegt bekamen. Unser Bauleiter übrigens auch.
Das Kundencenter versprach mir eine Entschädigung für die Unannehmlichkeiten, der Bauleiter versprach uns den Besuch von Elektrikern, die sich mit der Homeway-Verkabelung auskennen.
Gleich am nächsten Tag wurde das Chaos in unserer Übergabestation von den Technikern, die Vista beauftragte, beseitigt und siehe da: Homeway funktioniert doch einwandfrei.
Wenn Homeway funzt, sollte auch Horizon drin sein, oder etwa nicht?
Wieder auf nach Bochum.
Dreimal Highlights und HD, einmal Horizon und zwei Smartcards bitte. Die eine mit einem Modul, die andere mit einem HD-Receiver. Keine Rufnummernmitnahme. Geht doch.
Der Techniker, den Unitymedia uns dieses Mal schickte, hatte weitaus mehr Ahnung und zudem noch so einige Tricks in der Tasche. Siehe da, binnen kürzester Zeit war alles angeschlossen und funktionierte ... fast.
Horizon im Wohnzimmer funktionierte, die Highlights waren vorhanden und die HD-Sender ... nun, ja, die konnten bis zu 24 h dauern.
Die Smartcard im Kinderzimmer mit Modul wird erkannt und ist freigeschaltet. Highlights vorhanden und HD ... das konnte bis zu 24 h dauern bei den Karten. Selbiges im anderen Raum mit dem Receiver - digitale Programme und Highlights waren vorhanden, HD konnte bis zu 24 h dauern.
Nach 48 h Anruf bei Unitymedia. Keine HD-Sender im ganzen Haus.
"HD? Haben Sie gar nicht gebucht. Nur die Highlights. Möchten sie auch die HD-Sender hinzubuchen?"
"Hätte ich sonst angerufen?"
"Kann aber bis zu 48 h dauern, bis die HD-Sender freigeschaltet sind".
"Ich warte. Was sonst? Und bitte denken sie daran, wir haben noch zwei Smartcards".
"Das sehe ich".
Nach 64 h Anruf bei Unitymedia. Keine HD-Sender im ganzen Haus.
"HD? Der Kollege hat eingegeben: ab dem 02.02. HD".
"Es war eine Kollegin. Und sie sagte: es kann bis zu 48 h dauern. Warum sollte sie das sagen, wenn sie die Sender erst nächste Woche freischaltet?"
"Also wollten sie die Sender VOR dem 02.02.?"
"Würde ich sonst anrufen und fragen, warum ich immer noch kein HD habe?"
"Es ist ja bald der 02.02.. Wollen sie dann noch warten oder wollen sie sie sofort?"
"Ich wollte sie schon vor drei Tagen".
"Spätestens in einer Stunde haben sie die HD-Sender".
"Für alle drei Geräte?"
"Selbstverständlich".
Ich habe keine Lust heute bei Unitymedia anzurufen um ihnen mitzuteilen, dass ich zwar für ein Gerät inzwischen auch die HD-Sender habe, aber in den anderen Zimmern nun auch die Highlights verschwunden sind. Von den HD-Sendern fehlt dort auch weiterhin jede Spur.
Allerdings habe ich heute ein Schreiben von dem Unternehmen erhalten.
"Sehr geehrte .... Wir freuen uns ihnen mitteilen zu können ... bla bla.
Leider konnten wir dem Wunsch ihrer Rufnummernmitnahme nicht nachkommen, da sie versäumt haben uns die Rufnummer mitzuteilen, die sie gern mitnehmen wollen ..."
Ich träume schon nachts davon, wie ich vor dem brennenden Unternehmen stehe. Lächelnd. Und in der Hand ein Benzinkanister.
Das Kundencenter versprach mir eine Entschädigung für die Unannehmlichkeiten, der Bauleiter versprach uns den Besuch von Elektrikern, die sich mit der Homeway-Verkabelung auskennen.
Gleich am nächsten Tag wurde das Chaos in unserer Übergabestation von den Technikern, die Vista beauftragte, beseitigt und siehe da: Homeway funktioniert doch einwandfrei.
Wenn Homeway funzt, sollte auch Horizon drin sein, oder etwa nicht?
Wieder auf nach Bochum.
Dreimal Highlights und HD, einmal Horizon und zwei Smartcards bitte. Die eine mit einem Modul, die andere mit einem HD-Receiver. Keine Rufnummernmitnahme. Geht doch.
Der Techniker, den Unitymedia uns dieses Mal schickte, hatte weitaus mehr Ahnung und zudem noch so einige Tricks in der Tasche. Siehe da, binnen kürzester Zeit war alles angeschlossen und funktionierte ... fast.
Horizon im Wohnzimmer funktionierte, die Highlights waren vorhanden und die HD-Sender ... nun, ja, die konnten bis zu 24 h dauern.
Die Smartcard im Kinderzimmer mit Modul wird erkannt und ist freigeschaltet. Highlights vorhanden und HD ... das konnte bis zu 24 h dauern bei den Karten. Selbiges im anderen Raum mit dem Receiver - digitale Programme und Highlights waren vorhanden, HD konnte bis zu 24 h dauern.
Nach 48 h Anruf bei Unitymedia. Keine HD-Sender im ganzen Haus.
"HD? Haben Sie gar nicht gebucht. Nur die Highlights. Möchten sie auch die HD-Sender hinzubuchen?"
"Hätte ich sonst angerufen?"
"Kann aber bis zu 48 h dauern, bis die HD-Sender freigeschaltet sind".
"Ich warte. Was sonst? Und bitte denken sie daran, wir haben noch zwei Smartcards".
"Das sehe ich".
Nach 64 h Anruf bei Unitymedia. Keine HD-Sender im ganzen Haus.
"HD? Der Kollege hat eingegeben: ab dem 02.02. HD".
"Es war eine Kollegin. Und sie sagte: es kann bis zu 48 h dauern. Warum sollte sie das sagen, wenn sie die Sender erst nächste Woche freischaltet?"
"Also wollten sie die Sender VOR dem 02.02.?"
"Würde ich sonst anrufen und fragen, warum ich immer noch kein HD habe?"
"Es ist ja bald der 02.02.. Wollen sie dann noch warten oder wollen sie sie sofort?"
"Ich wollte sie schon vor drei Tagen".
"Spätestens in einer Stunde haben sie die HD-Sender".
"Für alle drei Geräte?"
"Selbstverständlich".
Ich habe keine Lust heute bei Unitymedia anzurufen um ihnen mitzuteilen, dass ich zwar für ein Gerät inzwischen auch die HD-Sender habe, aber in den anderen Zimmern nun auch die Highlights verschwunden sind. Von den HD-Sendern fehlt dort auch weiterhin jede Spur.
Allerdings habe ich heute ein Schreiben von dem Unternehmen erhalten.
"Sehr geehrte .... Wir freuen uns ihnen mitteilen zu können ... bla bla.
Leider konnten wir dem Wunsch ihrer Rufnummernmitnahme nicht nachkommen, da sie versäumt haben uns die Rufnummer mitzuteilen, die sie gern mitnehmen wollen ..."
Ich träume schon nachts davon, wie ich vor dem brennenden Unternehmen stehe. Lächelnd. Und in der Hand ein Benzinkanister.
Haustürinlay und Blower-Door-Test
Man erinnere sich:
19 der 20 Häuser unseres Bauabschnitts verfügten von Anfang an über ein Küchenfenster - unser Haus lediglich über einen Rahmen und eine, mit blau/weißer Werbung verzierte, Metallplatte.
Dieser Umstand war immer wiederkehrend für den ein oder anderen Scherz verantwortlich.
Kein Problem. Inzwischen haben auch wir eine Scheibe und die kleinen Sticheleien sind vergeben und vergessen.
Am Montag bekam das zweite von 20 Häuser eine Türfüllung.
Wir waren übrigens weder das erste, noch das besagte zweite Haus. Macht ja nix. Wir wohnen ja auch erst seit Ende Dezember im neuen Haus.
Kurz bei der Firma nachgefragt: "Die Tür wurde noch nicht vom Bauträger abgerufen, wenden sie sich bitte an den Bauleiter".
Bauleiter: "Die Tür wurde schon im Dezember abgerufen. Ich kümmere mich darum".
Gestern wurden dann die anderen Türfüllungen geliefert und eingebaut. Auch die, von den Häusern, in denen überhaupt noch niemand wohnt. Sehen wirklich superschick aus, die Teile.
Es gibt Scherze oder Zufälle oder Missgeschicke, über die ich in der Zwischenzeit aber einfach nicht mehr schmunzeln kann. Unsere Tür sieht nämlich so aus:
Bei dem Blower-Door-Test, der ebenfalls gestern durchgeführt wurde, hat unser Haus aber prima abgeschnitten - im Gegensatz zu manch anderem Haus des Abschnitts. Auf jeden Fall aber war es ausgesprochen interessant zu sehen und auch erklärt zu bekommen, wie der Test funktioniert.
19 der 20 Häuser unseres Bauabschnitts verfügten von Anfang an über ein Küchenfenster - unser Haus lediglich über einen Rahmen und eine, mit blau/weißer Werbung verzierte, Metallplatte.
Dieser Umstand war immer wiederkehrend für den ein oder anderen Scherz verantwortlich.
Kein Problem. Inzwischen haben auch wir eine Scheibe und die kleinen Sticheleien sind vergeben und vergessen.
Am Montag bekam das zweite von 20 Häuser eine Türfüllung.
Wir waren übrigens weder das erste, noch das besagte zweite Haus. Macht ja nix. Wir wohnen ja auch erst seit Ende Dezember im neuen Haus.
Kurz bei der Firma nachgefragt: "Die Tür wurde noch nicht vom Bauträger abgerufen, wenden sie sich bitte an den Bauleiter".
Bauleiter: "Die Tür wurde schon im Dezember abgerufen. Ich kümmere mich darum".
Gestern wurden dann die anderen Türfüllungen geliefert und eingebaut. Auch die, von den Häusern, in denen überhaupt noch niemand wohnt. Sehen wirklich superschick aus, die Teile.
Es gibt Scherze oder Zufälle oder Missgeschicke, über die ich in der Zwischenzeit aber einfach nicht mehr schmunzeln kann. Unsere Tür sieht nämlich so aus:
Bei dem Blower-Door-Test, der ebenfalls gestern durchgeführt wurde, hat unser Haus aber prima abgeschnitten - im Gegensatz zu manch anderem Haus des Abschnitts. Auf jeden Fall aber war es ausgesprochen interessant zu sehen und auch erklärt zu bekommen, wie der Test funktioniert.
Unitymedia und ich - zwei Welten treffen aufeinander
Viele Kollegen und Bekannte nutzen seit einiger Zeit Unitymedia und hatten beinahe ausnahmslos nur Gutes über das Unternehmen zu berichten. Daher freute es mich natürlich ungemein, dass wir mit dem Kauf unseres neuen Hauses einen Gutschein dieses Medienanbieters erhielten, der uns dazu berechtigte, Fernsehen, Internet und Telefon ein Jahr lang kostenlos nutzen zu können.
Am 04.12.2014 wurden wir das erste Mal im Unitymedia-Shop in unserer Stadt vorstellig. Bewaffnet waren wir mit eben jenem Bauherrengutschein und unserer Wunschliste. Abgesehen davon, dass unser Haus (Straße und Hausnummer) nicht im System des Unternehmens auffindbar war und der Verkäufer/Berater/IchhabekeineLustzuarbeiten-Mensch das Formular mit der Hand ausfüllen musste, ging sogar alles recht fix. In unserem Beisein wurde alles nach telefonischer Rücksprache zur Bauherrenabteilung in Marburg gefaxt und wir freuten uns auf den Techniker, der sich innerhalb der nächsten vierzehn Tage bei uns melden wollte.
Nach Ablauf der 14 Tage wurde ich erneut in eben jenem Shop vorstellig und ein Telefonat mit der Bauherrenabteilung in Marburg ergab: dort sei nichts angekommen.
Also faxte eben jener Berater unsere Unterlagen erneut an die ihm zuvor telefonisch mitgeteilte Faxnummer und versprach, dass sich der Techniker noch vor Ablauf der Woche bei uns melden würde.
Nach Ablauf eben jener Woche fuhr ich direkt nach Bochum zum Kundencenter. Dort durfte ich dann selbst mit Marburg telefonieren und wieder hieß es: es liegen uns keine Unterlagen vor.
Es bildeten sich graue Wölkchen über meinem Haupt aber ich hatte ja in den letzten Wochen geübt ruhig zu bleiben, tief durchzuatmen und im Stillen bis Hundert zu zählen um nicht die Fassung zu verlieren.
Marburg versicherte mir, dass nun aber umgehend alles in die Wege geleitet würde und wir spätestens nach Weihnachten endlich Fernsehen, Internet und Telefon hätten. Die freundliche Dame im Kundencenter schickte außerdem unsere Unterlagen in zweifacher Ausfertigung - in zwei getrennten Umschlägen - per Post nach Marburg und brachte eine weitere Ausfertigung rüber in die Abteilung zum Einscannen. Schief gehen konnte jetzt wirklich nichts mehr.
Einen Tag vor Silvester saß ich wieder in Bochum, telefonierte mit Marburg und musste mir von einer Frau mit dem Namen einer deutschen Volksmusiksängerin anhören, dass man von meinem Anliegen, meinem Haus und meinem Bauherrengutschein noch nie etwas gesehen oder gehört hätte.
Die grauen Wölkchen wurden tiefschwarz und ich musste bereits bis Zweihundert zählen um keinen hysterischen Anfall zu bekommen.
Ich könne aber einen anderen Vertrag abschließen und DANN bekäme ich innerhalb von 24 Stunden alle meine Wünsche erfüllt.
Die freundliche Dame musste mir den Hörer aus der Hand nehmen, damit ich Marburg nicht mit Worten in der Luft zerriss.
Noch einmal wurden die Unterlagen an die Bauherrenabteilung gefaxt, gemailt und in die Post gegeben, auch wenn sogar die freundlichen Angestellten des Kundencenters nicht mehr daran glaubten, dass mein Haus jemals über Kabelfernsehen, Internet oder einen Telefonanschluss verfügen würde.
Ich verließ das Kundencenter mit einer von Unitymedia bezahlten DVBT-Antenne im Gepäck, damit wenigstens Silvester der Fernseher nicht nur zur Zierde in unserem Wohnzimmer stand.
Am 05.01.2015 war ich dann wieder zurück in Bochum. Ich wurde schon namentlich begrüßt und gefragt, ob ich eine Tasse Kaffee möchte. Nein, traute ich mich zu sagen, ich wollte noch einmal vorsichtig nachfragen, ob es mein Haus inzwischen gäbe.
Und tatsächlich - oh Wunder - es gab mich. Allerdings ohne Baugutscheinvermerk oder den Vertrag, den wir ja bereits am 04.12.2014 abgeschlossen hatten. Aber zumindest gab es Straße und Hausnummer.
Nachdem noch einmal der Vertrag seinen Weg ins System fand fuhr ich - natürlich zweifelnd - nach Hause und erhielt - man glaubt es kaum - am selben Tag einen Anruf des Technikers zwecks Terminvereinbarung
-
in vierzehn Tagen.
Der Techniker erschien auch (allerdings ohne den gewünschten Horizon-Recorder) und hinterließ in unserer Übergabestation einen Anblick, der mich irgendwie an ... Tornados bzw. den Morgen danach erinnerte. Das Modem hing nur am eigenen Stromkabel im Kasten und pendelte stets hin und her, sobald man die Tür öffnete. Die Homeway-Verkabelung (jedes Zimmer "sollte" über eine eigene Dose für Internet, Fernsehen und Telefon verfügen) war abmontiert und baumelte ohne Sinn und Zweck darin herum, und nur die riesige Platine von Unitymedia war ordentlich an der Wand verschraubt.
Funktioniert haben lediglich Kabelfernsehen und W-Lan. Und das auch nur im Wohnzimmer und einem der Kinderzimmer. Im zweiten Zimmer oder gar im Dachgeschoss: Fehlanzeige. Die Internet"leitung" der vorhandenen Homeway-Verkabelung: mausetot. Ebenso die Telefondosen im ganzen Haus.
Um ein Telefon nutzen zu können, hätte ich es an das Modem hängen müssen, das bekanntlich ja sowieso nur durch viel Glück und sein eigenes Stromkabel hinter den Türen der Übergabestation vor sich hin baumelte und auf den Absturz wartete.
"Homeway wird nie funktionieren und Horizon können sie mit getrost vergessen. Das wird nix mit den vorhandenen Dosen in den Zimmern", so der Techniker zum Abschied.
Bochum, ich komme.
to be continued
Am 04.12.2014 wurden wir das erste Mal im Unitymedia-Shop in unserer Stadt vorstellig. Bewaffnet waren wir mit eben jenem Bauherrengutschein und unserer Wunschliste. Abgesehen davon, dass unser Haus (Straße und Hausnummer) nicht im System des Unternehmens auffindbar war und der Verkäufer/Berater/IchhabekeineLustzuarbeiten-Mensch das Formular mit der Hand ausfüllen musste, ging sogar alles recht fix. In unserem Beisein wurde alles nach telefonischer Rücksprache zur Bauherrenabteilung in Marburg gefaxt und wir freuten uns auf den Techniker, der sich innerhalb der nächsten vierzehn Tage bei uns melden wollte.
Nach Ablauf der 14 Tage wurde ich erneut in eben jenem Shop vorstellig und ein Telefonat mit der Bauherrenabteilung in Marburg ergab: dort sei nichts angekommen.
Also faxte eben jener Berater unsere Unterlagen erneut an die ihm zuvor telefonisch mitgeteilte Faxnummer und versprach, dass sich der Techniker noch vor Ablauf der Woche bei uns melden würde.
Nach Ablauf eben jener Woche fuhr ich direkt nach Bochum zum Kundencenter. Dort durfte ich dann selbst mit Marburg telefonieren und wieder hieß es: es liegen uns keine Unterlagen vor.
Es bildeten sich graue Wölkchen über meinem Haupt aber ich hatte ja in den letzten Wochen geübt ruhig zu bleiben, tief durchzuatmen und im Stillen bis Hundert zu zählen um nicht die Fassung zu verlieren.
Marburg versicherte mir, dass nun aber umgehend alles in die Wege geleitet würde und wir spätestens nach Weihnachten endlich Fernsehen, Internet und Telefon hätten. Die freundliche Dame im Kundencenter schickte außerdem unsere Unterlagen in zweifacher Ausfertigung - in zwei getrennten Umschlägen - per Post nach Marburg und brachte eine weitere Ausfertigung rüber in die Abteilung zum Einscannen. Schief gehen konnte jetzt wirklich nichts mehr.
Einen Tag vor Silvester saß ich wieder in Bochum, telefonierte mit Marburg und musste mir von einer Frau mit dem Namen einer deutschen Volksmusiksängerin anhören, dass man von meinem Anliegen, meinem Haus und meinem Bauherrengutschein noch nie etwas gesehen oder gehört hätte.
Die grauen Wölkchen wurden tiefschwarz und ich musste bereits bis Zweihundert zählen um keinen hysterischen Anfall zu bekommen.
Ich könne aber einen anderen Vertrag abschließen und DANN bekäme ich innerhalb von 24 Stunden alle meine Wünsche erfüllt.
Die freundliche Dame musste mir den Hörer aus der Hand nehmen, damit ich Marburg nicht mit Worten in der Luft zerriss.
Noch einmal wurden die Unterlagen an die Bauherrenabteilung gefaxt, gemailt und in die Post gegeben, auch wenn sogar die freundlichen Angestellten des Kundencenters nicht mehr daran glaubten, dass mein Haus jemals über Kabelfernsehen, Internet oder einen Telefonanschluss verfügen würde.
Ich verließ das Kundencenter mit einer von Unitymedia bezahlten DVBT-Antenne im Gepäck, damit wenigstens Silvester der Fernseher nicht nur zur Zierde in unserem Wohnzimmer stand.
Am 05.01.2015 war ich dann wieder zurück in Bochum. Ich wurde schon namentlich begrüßt und gefragt, ob ich eine Tasse Kaffee möchte. Nein, traute ich mich zu sagen, ich wollte noch einmal vorsichtig nachfragen, ob es mein Haus inzwischen gäbe.
Und tatsächlich - oh Wunder - es gab mich. Allerdings ohne Baugutscheinvermerk oder den Vertrag, den wir ja bereits am 04.12.2014 abgeschlossen hatten. Aber zumindest gab es Straße und Hausnummer.
Nachdem noch einmal der Vertrag seinen Weg ins System fand fuhr ich - natürlich zweifelnd - nach Hause und erhielt - man glaubt es kaum - am selben Tag einen Anruf des Technikers zwecks Terminvereinbarung
-
in vierzehn Tagen.
Der Techniker erschien auch (allerdings ohne den gewünschten Horizon-Recorder) und hinterließ in unserer Übergabestation einen Anblick, der mich irgendwie an ... Tornados bzw. den Morgen danach erinnerte. Das Modem hing nur am eigenen Stromkabel im Kasten und pendelte stets hin und her, sobald man die Tür öffnete. Die Homeway-Verkabelung (jedes Zimmer "sollte" über eine eigene Dose für Internet, Fernsehen und Telefon verfügen) war abmontiert und baumelte ohne Sinn und Zweck darin herum, und nur die riesige Platine von Unitymedia war ordentlich an der Wand verschraubt.
Funktioniert haben lediglich Kabelfernsehen und W-Lan. Und das auch nur im Wohnzimmer und einem der Kinderzimmer. Im zweiten Zimmer oder gar im Dachgeschoss: Fehlanzeige. Die Internet"leitung" der vorhandenen Homeway-Verkabelung: mausetot. Ebenso die Telefondosen im ganzen Haus.
Um ein Telefon nutzen zu können, hätte ich es an das Modem hängen müssen, das bekanntlich ja sowieso nur durch viel Glück und sein eigenes Stromkabel hinter den Türen der Übergabestation vor sich hin baumelte und auf den Absturz wartete.
"Homeway wird nie funktionieren und Horizon können sie mit getrost vergessen. Das wird nix mit den vorhandenen Dosen in den Zimmern", so der Techniker zum Abschied.
Bochum, ich komme.
to be continued
Samstag, 17. Januar 2015
Das Dachgeschoss hat eine Tür
Ohne Möbel ist so ein Haus ziemlich hellhörig, wie wir in den letzten Tagen immer wieder feststellen durften.
Außerdem sind unsere Hochglanz-Fliesen auf den Treppenstufen für den Hund ein echtes Risiko, weshalb wir uns entschlossen haben zwei zusätzliche Türen ins Haus einbauen zu lassen.
Die erste befindet sich seit heute vor der Treppe zum Dachgeschoss
und die zweite kommt vor die Treppe ins Erdgeschoss. Dort befindet sich derzeit noch ein Schutzgitter für Kleinkinder - als Notlösung (altersgerechtes Wohnen unseres Hundes).
Da die Tür etwa 6cm über die linke Wand hinaus ragen wird (anders ist es leider baulich nicht zu bewerkstelligen) , kann der Einbau erst nach Lieferung aller Möbel erfolgen.
Aber was tut man nicht alles für das Wohl des Vierbeiners?
Auf Nachfragen, wer uns die Glastür ein- und gebaut hat, hier der Link zum Internetauftritt der Firma in Essen:
http://www.glas-birkner.de/
Außerdem sind unsere Hochglanz-Fliesen auf den Treppenstufen für den Hund ein echtes Risiko, weshalb wir uns entschlossen haben zwei zusätzliche Türen ins Haus einbauen zu lassen.
Die erste befindet sich seit heute vor der Treppe zum Dachgeschoss
und die zweite kommt vor die Treppe ins Erdgeschoss. Dort befindet sich derzeit noch ein Schutzgitter für Kleinkinder - als Notlösung (altersgerechtes Wohnen unseres Hundes).
Da die Tür etwa 6cm über die linke Wand hinaus ragen wird (anders ist es leider baulich nicht zu bewerkstelligen) , kann der Einbau erst nach Lieferung aller Möbel erfolgen.
Aber was tut man nicht alles für das Wohl des Vierbeiners?
Auf Nachfragen, wer uns die Glastür ein- und gebaut hat, hier der Link zum Internetauftritt der Firma in Essen:
http://www.glas-birkner.de/
Donnerstag, 15. Januar 2015
Endlich wieder kochen
Nun ist endlich auch die Küche eingetroffen und der Zweiplattenkocher wurde an seine Besitzerin zurückgegeben.
Jetzt möchte ich sie euch natürlich auch nicht vorenthalten.
Ihr erinnert euch an die Planung?
Hier noch einmal zur Erinnerung:
Und hier das Ergebis:
Der Plan der anderen Seite:
Und auch hier das Ergebnis:
Leider fehlen die zwei Hocker für die Theke und der Gefrierschrank. Beides soll jedoch in vierzehn Tagen nachgeliefert werden
Ansonsten sind wir sehr zufrieden mit dem Wohnstudio Neuhaus aus Essen. Es gab keine Macken oder Fehler an Geräten, Lackfront oder Arbeitsplatte.
Die Monteure waren freundlich und absolut kompetent. Und natürlich sehr fleißig.
Das Unternehmen ist sehr zu empfehlen.
Und damit hat unser Reihenhaus nun endlich auch eine ordentliche Küche.
Jetzt möchte ich sie euch natürlich auch nicht vorenthalten.
Ihr erinnert euch an die Planung?
Hier noch einmal zur Erinnerung:
Und hier das Ergebis:
Der Plan der anderen Seite:
Und auch hier das Ergebnis:
Leider fehlen die zwei Hocker für die Theke und der Gefrierschrank. Beides soll jedoch in vierzehn Tagen nachgeliefert werden
Ansonsten sind wir sehr zufrieden mit dem Wohnstudio Neuhaus aus Essen. Es gab keine Macken oder Fehler an Geräten, Lackfront oder Arbeitsplatte.
Die Monteure waren freundlich und absolut kompetent. Und natürlich sehr fleißig.
Das Unternehmen ist sehr zu empfehlen.
Und damit hat unser Reihenhaus nun endlich auch eine ordentliche Küche.
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